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Donnerstag, 9. Juli 2009

Boston Shaker

Warum heißt der Boston Shaker eigentlich so?
Um das zu verstehen, muss man sich erstmal mit der Geschichte auseinander setzen:
Für die Entstehung des Cocktail Shakers gibt es verschiedene Theorien.
Eine besagt, dass es sich um einen geschlossenen Behälter handelte und jemand herausfand, dass darin transportierte Getränke gleichmäßig und gut gemischt wurden, wenn man ihn bewegte.

Eine andere erklärt das Entstehen durch einen Barkeeper, der eine Show abziehen wollte und zwei Metallbecher aneinander hielt, was zwar die Funktion erklärt, aber halt nicht den Namen. Man könnte jetzt sagen, dass eine der beiden Theorien in Boston geschah, aber dafür gibt es keine Hinweise.

Viel wahrscheinlicher ist die Geschichte, dass die "Erfindung" auf einem Schiff stattfand, das auf dem Weg nach Boston war. Die Barkeeper "vermarkteten" diese Mix-Variante, in Bezug auf den anzulaufenden Hafen, als "Boston Shake", was nach kurzer Zeit den Namen "Boston Shaker" auf den Plan rief.

Ungeachtet der Herkunft des Wortes wissen wir alle, wie gut sich dieses Mix-Gerät verbreitet hat.

Montag, 20. April 2009

Das Alter bestimmen

Wer einen Shaker bei Ebay oder auf dem Flohmarkt kauft, hat nicht immer das Vergnügen, dass der Händler alles über das Stück weiß oder mitteilt.
Um nun das Alter herauszufinden gibt es ein paar Möglichkeiten:

Fachbücher
: “Vintage Barware” von S. Visakay oder „The Cocktail Shaker: the Tanqueray Guide“ S. Khachadourian sind die Standardwerke, mit denen man sehr gut arbeiten kann.
Beispiel: Die Reed & Barton Milchkanne, wurde nur im Jahr 1938 hergestellt.
Dies ist ein Glücksfall, denn manchmal, speziell bei Glasshakern, muss man sich auch mit dem Jahrzehnt zufrieden geben, da eine genauere Datierung nicht vorhanden ist.

Firmenportraits
: War das Produkt erfolgreich, ein Durchbruch oder eine absolute Neuheit, kann es sein, dass es in den Portraits erwähnt wird. Leider ist das bei Shakern sehr selten und es erfordert viel Geduld, die Portraits zu lesen und zu „filtern“.

Internet 1: Gibt man den Namen der Firma ein, so bekommt man manchmal Infos, die helfen, das Herstellungsdatum einzugrenzen.
Beispiel: Ich habe kürzlich einen Shaker der Firma Landers, Frary & Clark erworben. Außer dem Namen und den „Herkunftsangaben findet sich dort noch die Aufschrift „UNIVERSAL“.
Diesen trägt die Firma seit 1890 auf allen seinen Produkten.
Landers, Frary & Clark wurde 1965 geschlossen, der Name nicht mehr verwendet. Bleibt eine Zeitspanne von 70 Jahren.
Liest man weiter, stellt man fest, dass sie erst ab 1958 kupferbeschichtete Waren anboten. Somit bleibt eine Spanne von 7 Jahren bis zur Schließung der Werke.
Dies ist ein sehr guter Wert, wenn man bedenkt, dass die Fachbücher selbst häufig Zeitspannen von bis zu 20 Jahren angeben.

Internet 2: google patents. Auch, wenn man hier zur Zeit nur amerikanische Patente findet, kann es sehr nützlich sein.
Die Patente werden hier in digitaler Form als pdf zur Ansicht oder zum Download kostenlos angeboten. Mit advanced patents kann man seine Suche soweit eingrenzen, dass man am Ende nur noch 3 – 4 Artikel zur Auswahl stehen.
Die Zeichnungen und Bilder lassen einen leichten Vergleich zu und alle nötigen Informationen sind schnell zugänglich.

Donnerstag, 9. April 2009

How to use a Boston Shaker

Diese kleine Video ist für unsere Ausbilder und Berufsschullehrer.
Es zeigt einfach, wie man einen Boston Shaker ordentlich verschließt.
Was für viele von uns selbstverständlich ist, ist für den Neuling nicht immer so einfach. Gerade der richtige Winkel ist für Beginner doch sehr wichtig...