Seit einiger Zeit gibt es im Fachhandel Geräte mit denen der Hobbybastler metallische Gegenstände versilbern kann.
Die Schwierigkeiten dabei: Nur ein extrem langsames und gleichmäßiges Arbeiten lassen genug Silber am Objekt, dass es gut aussieht.
Lohnt es sich also den abgegriffenen Shaker ein Schönheitskur zu verpassen?
Ein Freund versilberte neulich ein paar Cent-Münzen (extra schwierig, da keine flache Oberfläche) und ich konnt ihn überreden ein paar Experimente zur Verfügung zu stellen.
Zahnpasta, ein Silberputztuch und meine Schleifpaste kamen zum Einsatz. Nach nur 3 Politurgängen hatte die Paste ganze Arbeit geleistet, nach 10 das Silbertuch. Nach 30 Durchgängen war auch die Zahnpasta fertig. Alle Münzen glänzten in "neuen" Farben, das Silber war weg.
Fazit: Bei richtiger Pflege und guter Lagerung (wenig Luftfeuchtigkeit, die sorgt für schnelles Anlaufen) kann ein Shaker mit diesen Geräten "fit" gemacht werden.
Für alle, die Cocktail-Shaker sammeln und lieben... Kontakt: vintage.shakers @ yahoo.de
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Freitag, 19. März 2010
Robbe & Berkling
Dies ist eine Silberschmiede aus Flensburg, die ihre Produkte in Handarbeit herstellt.
Auch wenn sie keine Shaker herstellen haben sie hier einen Eintrag verdient, weil sie sehr schöne Silberbecher herstellen.
Es finden sich u.a. "Prince of Wales"-, Wodka- und Wasserbecher, sowie Sektkelche aus Silber im Sortiment.
Sehr schön und für mich neu: Füllt man einen Becher mit einer klaren Flüssigkeit, erscheinen am Boden Ornamente oder Initialien, die beim leeren wieder verschwinden.
Desweiteren rüstet Robbe & Berkling jeden ausgelieferten Maybach mit ihren Produkten aus und ist Initiator und Sponsor der größten Segelregatta auf der Flensburger Förde.
Das Unternehmen schweigt sich zwar über Umsatzzahlen aus, betont aber, dass noch nie Verluste gemacht wurden.
Wer also ein paar Euros mehr in der Tasche hat und Besteck oder Silbergeschirr sucht, sollte diese Firma auf jeden Fall aufsuchen.
Auch wenn sie keine Shaker herstellen haben sie hier einen Eintrag verdient, weil sie sehr schöne Silberbecher herstellen.
Es finden sich u.a. "Prince of Wales"-, Wodka- und Wasserbecher, sowie Sektkelche aus Silber im Sortiment.
Sehr schön und für mich neu: Füllt man einen Becher mit einer klaren Flüssigkeit, erscheinen am Boden Ornamente oder Initialien, die beim leeren wieder verschwinden.
Desweiteren rüstet Robbe & Berkling jeden ausgelieferten Maybach mit ihren Produkten aus und ist Initiator und Sponsor der größten Segelregatta auf der Flensburger Förde.
Das Unternehmen schweigt sich zwar über Umsatzzahlen aus, betont aber, dass noch nie Verluste gemacht wurden.
Wer also ein paar Euros mehr in der Tasche hat und Besteck oder Silbergeschirr sucht, sollte diese Firma auf jeden Fall aufsuchen.
Sonntag, 8. März 2009
Versilbern
Eine Versilberung ist nur auf weitgehend unelastischen Materialien sinnvoll, weil sich sonst die Verbindung absehbar stellenweise löst und die Silberschicht auf Dauer überall abblättert.
Metalle und Legierungen, wie Neusilber (das ist eine Nickel-Kupfer-Zink-Legierung, die wie Silber aussieht), Kupfer, Messing, Zink, Zinn, Blei, Eisen, Stahl und Nickel, aber auch nicht-metallische Materialien wie Glas oder Kunststoffe sind für das Versilbern geeignet.
Besondere Eigenschaften von Silberüberzügen:
Die sehr gute elektrische Leitfähigkeit ist wichtig für Kontakte, Drähte und Hohlleiter in der Elektrotechnik.
Dekoratives Aussehen von Kunst-, Schmuck- oder Gebrauchsgegenständen, z.B. Essbesteck.
Die Schichtdicken von Silberüberzügen sind je nach Anwendungszweck sehr verschieden. Während bei Elektronikteilen oft ein bis einige µm ausreichen, werden bei Essbesteck örtlich bis zu 120 µm abgeschieden. Als Standardfall für Essbesteck gilt die "90g-Auflage" d.h. auf einem Dutzend Löffeln oder Gabeln werden insgesamt 90 g Silber abgeschieden.
Aufdampfen
Das Aufdampfen eines Silberbezugs als thermisches Verdampfen ist die einfachste Beschichtungstechnik. Das Silber wird durch einen Widerstandsheizer (z. B. ein sogenanntes „Aufdampfschiffchen“ aus Wolfram) oder einen Induktionsheizer (grob gesagt in einem Ofen) mit hitzefestem Keramiktiegel auf Temperaturen in der Nähe des Siedepunktes erhitzt. Dabei verdampft es, breitet sich gasförmig im Ofen oder in der Vakuumkammer (je nach verwendeten Geräten) aus und kondensiert am gegenüberliegenden kühleren Substrat. Der Silberdampf bildet dort eine dünne Schicht. Die Schichtstärke hängt von der Dauer der Aufdampfung ab.
Galvanische Versilberung
Die Versilberung zählt zu den ältesten Anwendungen der Galvanotechnik. 1838 und 1840 wurden in England die ersten Patente dazu angemeldet. Bei der galvanischen Versilberung werden die Gegenstände (nach einer Vorbehandlung) in einen Silberelektrolyten eingetaucht und durch das Anlegen einer elektrischen Spannung scheidet sich auf der Oberfläche ein Silberüberzug ab. Zur weiteren Verbesserung der Oberflächeneigenschaften folgt oft eine Nachbehandlung.
Metalle und Legierungen, wie Neusilber (das ist eine Nickel-Kupfer-Zink-Legierung, die wie Silber aussieht), Kupfer, Messing, Zink, Zinn, Blei, Eisen, Stahl und Nickel, aber auch nicht-metallische Materialien wie Glas oder Kunststoffe sind für das Versilbern geeignet.
Besondere Eigenschaften von Silberüberzügen:
Die sehr gute elektrische Leitfähigkeit ist wichtig für Kontakte, Drähte und Hohlleiter in der Elektrotechnik.
Dekoratives Aussehen von Kunst-, Schmuck- oder Gebrauchsgegenständen, z.B. Essbesteck.
Die Schichtdicken von Silberüberzügen sind je nach Anwendungszweck sehr verschieden. Während bei Elektronikteilen oft ein bis einige µm ausreichen, werden bei Essbesteck örtlich bis zu 120 µm abgeschieden. Als Standardfall für Essbesteck gilt die "90g-Auflage" d.h. auf einem Dutzend Löffeln oder Gabeln werden insgesamt 90 g Silber abgeschieden.
Aufdampfen
Das Aufdampfen eines Silberbezugs als thermisches Verdampfen ist die einfachste Beschichtungstechnik. Das Silber wird durch einen Widerstandsheizer (z. B. ein sogenanntes „Aufdampfschiffchen“ aus Wolfram) oder einen Induktionsheizer (grob gesagt in einem Ofen) mit hitzefestem Keramiktiegel auf Temperaturen in der Nähe des Siedepunktes erhitzt. Dabei verdampft es, breitet sich gasförmig im Ofen oder in der Vakuumkammer (je nach verwendeten Geräten) aus und kondensiert am gegenüberliegenden kühleren Substrat. Der Silberdampf bildet dort eine dünne Schicht. Die Schichtstärke hängt von der Dauer der Aufdampfung ab.
Galvanische Versilberung
Die Versilberung zählt zu den ältesten Anwendungen der Galvanotechnik. 1838 und 1840 wurden in England die ersten Patente dazu angemeldet. Bei der galvanischen Versilberung werden die Gegenstände (nach einer Vorbehandlung) in einen Silberelektrolyten eingetaucht und durch das Anlegen einer elektrischen Spannung scheidet sich auf der Oberfläche ein Silberüberzug ab. Zur weiteren Verbesserung der Oberflächeneigenschaften folgt oft eine Nachbehandlung.
Sonntag, 1. März 2009
Pflege

Silber, Kupfer und viele andere Materialien laufen mit der Zeit an. Silberputztücher und Sidol haben den Nachteil, dass sie nur für bestimmte Stoffe funktionieren und nicht versiegeln. Ich benutze daher AKO (ca. 3 Euro). Mit einer erbengroßen Menge und einem Baumwolltuch lassen sich wahre Wunder bewirken. Die Schleifpaste poliert sogar Silber-Nickelverbindungen, die sich sonst nur schwer reinigen lassen. Ich wünsche euch viel Spaß damit.
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