Montag, 29. Juni 2009

Zu "Kleines Preisrätsel"

Der Gewinner aus den zahlreichen Einsendungen steht fest und wird heute mit einer Email benachrichtigt.

Hier die Lösung, die fast alle richtig hatten:
Der Cocktail bzw. die gesuchte Insel heißt: Berlenga

Sonntag, 28. Juni 2009

Auf der Suche Teil 11

Gehen wir noch ein Stück zurück, können wir lesen, dass Cortez 1520 in einem Brief an den spanischen König Charles V ein Getränk aus Kakao beschreibt, das Montezuma in einem Goldenen Zylinger gereicht wurde und von sehr samtiger, schaumiger Konsistenz war.
Der Zylinder war mit Sicherheit nicht der Shaker, doch ich denke, dass der Schaum, hier sind die Experten geteilter Meinung (einiger gehen vom Rühren aus), durch eine hohe Luftzufuhr entstand, die am besten durch Schütteln erreicht wird.

Auch die Tatsache, dass der Mensch schon immer versucht hat, Dinge in geschlossenen Behältern zu transportieren und dabei feststellte, dass Flüssigkeiten sich "beim Laufen" gleichmäßig vermischen, lässt mich darauf schließen, dass dieser Effekt irgendwann bewusst hervorgerufen wurde.
Archäologische Funde aus den 7000ern vor Christus, bei denen es sich um geschlossene Getränkebehälter handeln soll, untermauern diese These.

Somit ist der "ERSTE SHAKER DER WELT" schon lange vor unserer Zeitrechnung benutzt worden. Von wem und wann genau werden wir nie erfahren.

Ich hoffe, diese kleine Serie hat euch ein wenig Spaß gemacht und ihr wisst jetzt ein wenig mehr über euer wichtigstes Werkzeug an der Bar.
Die komplette Serie könnt ihr mit dem Label "Auf der Suche" aufrufen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Kleines Preisrätsel

Vor kurzem habe ich dieses kleine Rätsel gefunden und denke, dass es genau das richtige ist, um ins Wochenende zu starten:
Insel-Rätsel
DIE ZEIT 11.11.2004 Nr.47

Ganz gleich, ob gerührt oder geschüttelt: der Cocktail, der so heißt wie diese Insel, ist eine Köstlichkeit.

Um ihn herzustellen, benötigt man sechs Zentiliter weißen Portwein, zwei Zentiliter Gin und einige Eiswürfel. Dann ist es nur noch eine Geschmacksfrage, ob man diese Zutaten im Cocktailshaker kräftig schüttelt oder bloß ein paarmal beherzt umrührt. Hauptsache, man seiht das Ergebnis in ein Stiel- oder Cocktailglas und serviert es mit einer Scheibe Zitrone. Der Cocktail schmeckt würzig und hat 22 Prozent Alhohol – wenn man nicht, wie in anderen Rezepten empfohlen, drei Zentiliter Gin pro Portion verwendet.

Warum das Getränk allerdings so heißt wie die Inseln auf unserer Karte, darüber schweigen meine Quellen. Dort entstanden wird er kaum sein, denn der Archipel, ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet, ist nur von Wissenschaftlern und – im Sommer – von wenigen Touristen bevölkert.

Stellen wir uns also vor, in der etwas südöstlicher gelegenen Hafenstadt auf dem Festland habe ein Barkeeper eines Tages einen Martini mixen wollen, habe verträumt auf die Inseln hinübergesehen und dabei statt der Vermouthflasche eine Flasche genommen, die ihm viel näher stand, nicht zuletzt geografisch.

Und wie nannte der den neuen, zufällig entstandenen Cocktail?


Wer weiß es? Bitte eure Lösung per Email an die oben genannte Emailadresse senden. Es gibt was zu gewinnen... Einsendeschluss ist Sonntag der 28.06.2009, 18.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los.
Zu gewinnen gibt es einen 50er Jahre Spindelmixer mit 9 Rezepturen. video

The Mixer

Hat diesmal nichts mit Shakern zu tun, sondern mit Mixern.
Ist aber trotzdem lustig...

Mittwoch, 24. Juni 2009

Dumbbell Shaker


Der Dumbbell Shaker, auch Barbell Shaker, oder auf Deutsch, Hantelshaker, ist ein interessanter Shaker, der neben seiner besonderen Form auch noch einige Besonderheiten hat.
Da der Shaker an den Enden rund ist, kann man ihn nich aufrecht hinstellen, um ihn zu befüllen. Auch das Ablegen gestaltet sich als schwierig, da er leicht vom Tisch/ der Bar rollt.
Daher wurde zu jedem Shaker eine Ablageschale oder ein kleines Metallgerüst geliefert. Ein Shaker, der mit einem von beidem verkauft wird, erzielt in der Regel 50 % mehr als einer ohne.
Den Hantelshaker gibt es in verschiedenen Ausführungen:
1) 2-Teilig, ohne Strainer
2) 3-Teilig, mit herausnehmbarem Strainer
3) 4-Teilig, mit Verschlüssen an beiden Seiten
Die dritte Variante kann man meist auch senkrecht aufstellen, dank des flachen Deckels auf der Unterseite.

Wegen des schwierigen Reinigungsprozesses empfiehlt es sich nur Cocktails ohne Zusatz von Milch, Sahne und/ oder Säften darin herzustellen.
Der Werbeslogan für den Sahker kann man wie folgt frei übersetzen:
"Die natürlichste Form etwas zu mixen", was auf die einhändige Nutzung und einfache Griffmöglichkeit abzielt.
erade wegen des ungewöhnlichen Designs und der leichten Verwendungsmöglichkeit hielt sich dieser Shakertyp nach seiner Markteinführung (ca.1935) lange in den Geschäften, um in den 50er Jahren noch einmal aufzukeimen und dann für immer in den Sammlervitrinen zu verschwinden.
Der Unterschied zwischen den 50er und 35er Stücken ist ein ganz einfacher.
Während man in den 35er Jahren die Kugeln verschieden groß machte, und der Shaker auf einem Tisch eher wie ein Ei im Kreis rollte, stellte man in den 50er Jahren gleichgroße Kugeln her, was eine gerade Rolllinie zur Folge hatte und somit auch mehr Glasbruch.
Dies erklärt auch die teilweise höheren Preise für die 50er-Variante.
Bild von http://www.cocktailshakers.com

Montag, 22. Juni 2009

Exklusive Informationen

Gestern öffnete ich meine emails und fand dort eine Nachricht von Jim Walker. Er hatte mir, soweit ich das verstanden habe, exklusiv für Deutschland das Handout-script für das "Vintage Bar Ware Collector´s Symposium" bei "Tales of the Cocktail" zukommen lassen.
Ich kann euch allen nur empfehlen dort hin zu kommen, da Stephen Visakay, Jimbo Walker und Mark Bigler wieder super Vorträge vorbereitet haben.
Napier und Norman Bel Geddes sind nur 2 der Themen, die dort behandelt werden.
Für alle, die es nicht dorthin schaffen bin ich zur Zeit in Verhandlungen, ob diese Daten NACH Tales von mir veröffentlicht werden dürfen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Auf der Suche Teil 10

Ein Behälter, der auf ca. 1595/ 1600 datiert ist, wird vom "London's Victoria and Albert Museum's " als sehr früher Shaker ausgestellt.

Er soll aus Augsburg kommen.
Die beiden Metallteile, die zusammengesetzt wie ein Fass aussehen, scheint ausflusssicher zu sein und könnte in der Tat der "ÄLTESTE EXISTIERENDE SHAKER DER WELT" sein.

Ähnlich gut klingt Peter Weissneggers Idee, dass ein Becher, den er scheinbar in seiner Sammlung hat, verschlossen mit der Handfläche, als Shaker gedient haben könnte.



SCHON ZUENDE? Nein, ein Teil kommt noch...

Freitag, 19. Juni 2009

Cocktail Examiner

Vielleicht erinnert ihr euch noch an Jim "Jimbo" Walker?
Im März hatte ich das Vergnügen ihn zu interviewen.
Seitdem ist ein wenig passiert. Jim hat nun einen neuen Job und kann so sein Hobby (Shaker sammeln) und Beruf unter einen Hut bringen.
Er schreibt nun über Cocktails und alles rund um die Bar für das Internetmagazin EXAMINER.com und das in einer sehr unterhaltsamen und fachlichen Art, die Spaß macht, die Artikel zu lesen.
Ihr findet die Seite in meiner Blog-Roll oder unter:
http://www.examiner.com/x-12183-Dallas-Cocktails-Examiner
Ich wünsche euch viel Spaß und viele neue Anregungen.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Flohmarkterlebnisse

Letzten Sonntag war ich mal wieder auf dem Flohmarkt.
Gleich am ersten Stand war eine alte Dame, die ein komplettes Set aus Shaker, 6 Gläsern und einer Dashbottle verkaufte. Glas, 50er Jahre, Aufdruck "First London Travelling Bus" mit Bildern und in einem Top-Zustand.
Ich wollte grade nach dem Preis fragen, als sich neben mir geschätzte 200 kg Mensch unkontrolliert über den Tisch beugten, außer Kontrolle gerieten und auf den Stand fielen.
Shaker, Gläser und Dashbottle flogen durch die Luft und landeten als Scherbenhaufen auf dem Boden.
Dem Mann ist nichts passiert, aber das Bild des zerberstenen Shakers werde ich nicht so schnell vergessen und auch diese "Schreibtherapie" wird da nicht viel helfen.

Ebenfalls traurig, aber irgendwie lustig, war der junge Mann (ich hoffe er liest es) dessen BESTER FREUND(der Experte für Cocktail Shaker ist), gesagt hat, dass 20 € für den, von ihm verkauften, Shaker sehr günstig wären.
Wir kamen also in Verhandlung und er erzählte, dass ich das gerne im Internet nachlesen könnte. Sein Freund schreib nämlich einen Blog über Shaker.
Er gab mir die Adresse, die ich euch hier nicht vorenthalten will:
www.shakerliebe.blogspot.com
Ich bin dann ohne den Shaker nach Hause gefahren und hab auf den Schock ein Bier getrunken.

Dienstag, 16. Juni 2009

Interview with Tomek Roehr Part 2

Which is your favourite shaker and why?
I think my favourite thing in my collection is actually not a shaker but a set I managed to obtain. It’s made up of a shaker, ice bucket, soda and cream siphon. They may not be very old but the blue metal net around them is really a wonderful thing. They are all in pristine condition.


I’m always on the lookout for sets even if it’s a simple shaker ice bucket duo like one of these below.


And do you have one with a personal story?
Only the one which belonged to my grandfather really that is the most prized thing in my collection for obvious reasons. I often wonder where and how my grandfather might have used this shaker. He travelled around quite a lot so I wonder if this shaker often travelled with him.
I think that one of the attractions of collecting vintage barware it that it’s wonderful to think about how a shaker may have been used a long time ago, by whom and where.
Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?
Actually, living in Poland there are a few bar items that I’ve never seen. The bartending trade was very badly affected by communism here in my opinion, especially considering that in the inter-war period there were many great bars in Warszawa. Until recently I had never seen a real ice shaver but I just happened to come across it in an antique shop the other day. I’m still searching for an antique ice cracker.

What do you think about modern bar design; ie; the Flip Top shaker by Metrokane?

This particular model I’m not too keep on. I generally prefer shakers made of metal and glass or crystal. Plastic just doesn’t do it for me. The only exception from this rule is the Perlini shaker by Perlage Systems, but that is because of its intended use – carbonating cocktails.
Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?
Yes because some of those designs are just amazing. I like the reproductions that you can find in Japanese equipment shop Naranja.co.jp or http://www.cocktailshaker.com/ for example. I think it’s great that anyone can buy a shaker which is identical to vintage shakers not produced anymore and be able to enjoy them. As long as people aren’t fooled into thinking that they are real vintage shakers then it’s great.

What are your future projects and plans?
The future is to build my collection as much as possible and feasible. I would like to be able to spend more time on finding out about vintage shakers and reading more books on them. However, for the moment it seems that other projects will be taking more of the spotlight. I’m always looking for new things for my collection.
Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?
Unfortunately, I don’t have a lot of time to devote to this part of my fascination. I don’t really know many websites apart from the usual ones like: http://www.cocktailshakers.com/ and http://www.thejazzage.com/. I really like http://www.icetoolcollections.com/ and of course http://shakerliebe.blogspot.com/.

Thank you Tomek, for this interesting interview. I think you showed up well the difficulties for collectors outside of the USA.

Interview with Tomek Roehr Part 1


Personal information:

My name is Tomek Roehr and I’m based in Warszawa, Poland. I got interested in all things cocktail related a few years ago while organizing an event with Dre Masso and Henry Besant of The Worldwide Cocktail Club. Over the last few years it has developed into a real passion. Last year I started a blog called Alkoteka. (www.alkoteka.pl) to promote cocktail culture and responsible consumption of alcohol here. I’m particularly fond of old siphons and all kinds of barware.

How did you get started collecting?
It seems to have evolved together with my fascination for all things cocktail related – books, glasses, siphons and shakers. The more I immersed myself in this area the more fascinated I became with the history and tools used to create cocktails.
The first shaker I ever got was a pre WWII shaker which belonged to my grandfather which is a family heirloom. Walking along a street in Warsaw about 3 years ago, I noticed an old shaker which I had seen in various books.


It was this one. The price was very attractive so I bought it. I started surfing the internet and realized that you can find some interesting old shakers in Poland. The availability of shakers here is very limited compared to other countries but it’s still possible to find some interesting pieces every now and again. I buy things mostly for their design and appearance more than historic value.

How many shakers do you have and how do you store them?
I have about 20 shakers at the moment. They have all just been polished and hidden away in bubble wrap after a small showing for World Cocktail Day in a bar in Warsaw. If my wife and I had more room in our flat I would definitely show them off more but that will have to wait.

Which is the oldest and which did you buy last?
The oldest is this one which is from the beginning of the 20th century and has a very interesting “metal branch” inside which is apparently meant to help emulsify eggs. It needs a bit of refitting of the corks to bring it to a useable state.

The last ones I bought are two WMF shakers. I call them big brother and small brother. Identical shakers except one is 0,5L and the other 0,7L. They should be arriving any day now.

Sonntag, 14. Juni 2009

Auf der Suche Teil 9

Gehen wir nun zu der Zeit über, aus der es kaum Informationen über Cocktail Shaker gibt.
Dass es gemischte Getränke gab, ist klar, doch kaum eine Quelle berichtet über Behälter, die extra dafür gemacht wurden, diese herzustellen.
Barkeeper, sofern sie Getränke mischten und nicht nur ausschenkten, verwendeten wohl Mixgläser oder schütteten die Getränke zusammen und rührten im Gästeglas.

Alkoholische Getränke wurden zu dieser Zeit jedoch viel "einfacher" hergestellt.
Goethe schrieb z.B. von Rotwein, der zur besseren Bekömmlichkeit mit Kräutern und Zucker versetzt wurde. Man schien also erstmal "pur" zu trinken.
Dies war allerdings die Zeit, in der die ersten "Cocktailshaker" erfunden wurden.
Worum es sich dabei handelt, werde ich in den nächsten Beiträgen schreiben.

Freitag, 12. Juni 2009

Bartender Game

Heute widme ich mich einfach mal dem Thema Bar-Spiele am Computer.
Beim Surfen fand ich ein kleines, kostenloses Spiel, das ich sehr lustig fand.
Schaut es euch mal an und probiert es aus...
Bartender: The Right Mix



Click here to play this game

Merkwürdig nur die Reaktion des Bartenders auf einen Gin Tonic...

Donnerstag, 11. Juni 2009

Cocktail Shaker Museen

Zur Zeit gibt es scheinbar keine nennenswerten Museen in Deutschland, die sich dauerhaft mit Cocktailshakern auseinander setzen. Mit Ausnahme von vereinzelten Ausstellungen über die Gastronomie und die Bestecke, Teller und andere gastronomische Werkzeuge, die hier und da zeitweise zu sehen sind. Die meisten "Ausstellungen" finden in den Wohnungen von Sammlern oder in ihren Geschäften statt.
Hier in Hamburg stehen z.B. im Christiansen´s eine Menge Shaker, deren Katalogisierung sich lohnen würde. Auch an der hießigen Berufsschule für Gastronomie stehen ein paar nette, wenn auch nicht wirklich alte, Stücke.
In München hat Mauro Mahjoub in der Campari Academy einen Teil seiner, sehr umfangreichen, Sammlung ausgestellt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Jarred Brown, Kurator in der Exposition Universelle des Vins et Spiritueux hat dort eine kleine Auswahl an Shakern stehen.
In Salzburg hat die Mozart-Destillerie Salzburg zur Zeit eine Ausstellung mit Peter Weissneggers Cocktailshakern laufen und wer nach Amerika fliegt, sollte auf keinen Fall das "Museum of the American Cocktail" verpassen, in der alles über die Geschichte von Cocktails und Shaker zu sehen ist. Auch Sammler von anderen Barwerkzeugen oder alten Flaschen können sich hier einen neuen Überblick verschaffen.

In Australien haben wir noch die Sammlung der 1806er Bar. Dort ist eine sehr imposante Ausstellung zu bewundern. Bilder auch unter www.1806.com.au

Last, but not least, ist da noch das Cocktail Shaker Symposium, das jährlich bei "Tales of the Cocktail" stattfindet. Gut recherchierte Vorträge über kuriose Shaker von führenden Experten, wie Stephen Visakay oder Jim Walker, machen diese Veranstaltung zu einem MUSS auf dem Plan eines Sammlers.

2 weitere "Ausstellungen" möchte ich euch nicht vorenthalten:
1) Der "Shaker Shop" von Simon Khachadourian in London (Pullman Gallery) und
2) die weltgrößte Sammlung von Menükarten, die vom Hamburger Wolfgang Gross zusammengetragen wurde http://www.menu-archiv.com/.

Ich hoffe, dass ich euch ein paar neue Eindrücke aus dem Sammlerleben geben konnte und ihr das eine oder andere neue Reiseziel gefunden habt. Vielleicht läuft man sich in einer dieser Ausstellungen über den Weg.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Shaker Vortrag

Gestern durfte ich meinen ersten offiziellen Vortrag über Cocktail Shaker halten.
Ich denke, im Großen und Ganzen ist es ganz gut gelaufen, auch wenn ich hier und da mal ein paar Abweichungen von meinem geplanten Text hatte.
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei Eyck Thormann bedanken, der mit meinen Shakern ein paar nette Cocktails herstellte, die aus den Herstellungsjahren der Shaker stammten.
Vielen Dank auch an Bastian Drews, der ein paar nette Stücke aus seiner Sammlung mitgebracht hatte, um den Vortrag zu ergänzen und damit abzurunden.

Während ich mich in erster Linie auf internationale Shaker verfestigt hatte, brachte er Shaker aus Deutschland und der DDR mit.
Auch Eyck hatte ein paar interessante Stücke mitgebracht, die guten Anklang bei den anwesenden Herren fanden.

Ich glaube ich habe lange nicht mehr so ein Blitzlichtgewitter bei einer unserer DBU-Sitzungen gesehen und bin mir sicher, dass die "Stars von Gestern" gestern die "Stars von Heute" waren.

Dienstag, 9. Juni 2009

Überascht

Wer hätte gedacht, dass in einen "Politthriller" Alkohol und Cocktails so gut reinpassen?

Sonntag, 7. Juni 2009

Auf der Suche Teil 8

Späte 1800er:
Cocktailshaker werden für Barkeeper interessant. Für ein wenig "Show" hält ein Bartender zwei verschieden große Metallbecher zusammen und "schüttelt" das erste Mal.
Der Vorteil dieser Methode gegenüber dem Rühren und schütten (siehe z.B. Blue Blazer) spricht sich rum und wird "Standard".
Barkeeper probieren verschiedene Variationen aus, wie z.B. Glas und Glas, Metall und Metall; und Glas und Metall. Der Boston Shaker und die "French" Shaker sind geboren.
Wie wir alle wissen, haben sich diese Typen durchgesetzt.

Soweit zu den Tatsachen. Die nun folgenden Teile basieren nun auf Vermutungen, die Experten aufgestellt haben, sich aber nicht eindeutig nachvollziehen lassen, da hierüber keine genauen Aufzeichnungen gibt.

Freitag, 5. Juni 2009

Facebook Gruppe für Sammler

Auf Facebook habe ich vor einiger Zeit die Gruppe „Shaker Collections“ gegründet.
Ich versuche hier die Shakersammler der Welt zu vereinen (zur Zeit 26 Mitglieder).
Wer also sammelt und bei Facebook ist, ist herzlich eingeladen dort Mitglied zu werden.
Alle die nicht bei FB Mitglied sind oder werden möchten, sind herzlich eingeladen mir eine Mail zu schreiben (Adresse in Kopfzeile des Blogs)

Mittwoch, 3. Juni 2009

Shaker Sammlung

Die 1806er Bar hat vor kurzem eine wirklich außergewöhnlich große Sammlung von Shakern aufgebaut.
Wer es also mal nach Australien schafft, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

Wer dort nicht hinkommt, kann bald unter www.1806.com.au die komplette Sammlung bestaunen.

Zeppelin gekriegt!!!

Es ist vollbracht!
Ich habe nun endlich meinen ersten Zeppelin Shaker gekauft!!!
Er gehört zu den nicht allzu seltenen 3-Teiligen Shakern, die man mit etwas Suchen finden kann.

Wie ich vor einiger Zeit hier geschrieben hatte, bin ich schon länger auf der Suche gewesen und habe es endlich geschafft, auch, wenn der Wert in der letzten Zeit deutlich zugelegt hat und ich so ein wenig tiefer in die Tasche greifen musste.

Jetzt sitze ich mal wieder wie auf Kohlen und erwarte dieses schöne Stück.

Montag, 1. Juni 2009

Welcher Shaker...

passt zu mir?
Eine sehr schöne Einführung in das Thema Shaker, die für den täglichen Gebrauch gut geeignet ist.
Vielleicht ist dieses Video dem Einen oder Anderen eine Hilfe?
Schade, dass da viele andere tolle Shaker fehlen und nicht behandelt werden.

Auf der Suche Teil 7

1890er bis ca. 1900.
Der Sprung vom 5 o´clock Tea zur "Cocktail Hour" ist gemacht. Barkeeper servieren Drinks aus Teekannen und Cocktailkannen sind bereits im Einzelhandel erhältlich.
Eigentlich war die Nutzung der Teekannen als Cocktailshaker in der Gastronomie nur über einen kurzen Zeitraum und eigentlich nur eine Sparmaßnahme. Nachdem die Teestunde und die Cocktailstunde auf die gleiche Zeit fielen, brauchte man keine neuen Shaker kaufen und konnte eine Kanne für beides nutzen.
Die Kannen, die keinen Verschluss am Ausguss hatten, wurden kurz mit einem Korken verschlossen.

Der "Boom" und somit der Grund für für die hohe Anzahl der Kannen auf dem heutigen Markt, fand allerdings eher in den Wohnzimmern statt. Da Cocktails ein Teil des gesellschaftlichen Lebens waren, wollte jeder einen Shaker haben.
Die Kannen wurden größtenteils aus Edelstahl hergestellt und mit Chrom überzogen. Auch aus Kupfer und Hartzinn wurden Kannen gemacht, die auch für "ärmere" Haushalte erschwinglich waren.
Während der "Teekannen-Boom" seinen Höhepunkt erreichte, gingen die professionellen Barkeeper zu den Cobbler Shakern über, doch bis in die 20er Jahre galten die Kannen als Zeichen guten Geschmacks.

Aus den 1900er und 1910er jahren gibt es nicht viel zu erzählen, der Trend der 1890er hielt weiter an, man setzte aus Stil.