Montag, 28. Dezember 2009

Shaker gesucht...

Diesen Shaker suche ich noch... Wer kann mir helfen?

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnachten...

Ich wünsche euch schöne Weihnachten. Und weil wir hier beim Shaker Blog sind, gibts ein Lied von SHAKIN´ Stevens dazu ;)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Soda Siphons

Auf Anfrage eines Bekannten musste ich mich neulich ein wenig mehr mit Soda Siphons beschäftigen.
Dabei fiel mir so einiges auf, was wert ist, in diesem Blog genannt zu werden:
1) Einige Siphons haben Stil, andere nicht. Ich spreche hier von denen aus Glas mit Metalldraht umwickelt und denen die eine Farbschicht drum haben.
Stil:

>Kein Stil:


Die mit Stil werden heutzutage kaum noch hergestellt, man findet sie aber ab und zu auf Flohmärkten oder halt auch bei Ebay. Sie sind zwar verhältnismäßig schwer und unhandlich, wenn man sie nicht stationär an der Bar stehen hat, sind aber um einiges hübscher, denke ich.

Ein absoluter Klassiker, und heute kaum noch zu bezahlen, sind diese tollen Dinger:

Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: Mit Metallverkleidung (mehrfach verwendbar) und ohne Metallverkleidung (häufig nur Einweg). In diesem Fall wird die Patrone auf der nicht sichtbaren Seite eingesetzt.

Zurück zu den stilvollen Siphons:
Wenn ihr einen kauft achtet bitte auf folgendes:

1) Wenn die Abdeckkappe für den Patronenanschluss fehlt, 10% weniger als geplant ausgeben.
2) Wenn der "Schlitten" für die Patrone fehlt nützt euch das Teil nichts. Den passenden Schlitten zu finden kann schwieriger als gedacht werden (Häufig nicht standartisiert)
3) Ist der Schlauch im Glas vorhanden? Der Laie weiß nicht unbedingt, dass man den braucht/ dass der mal da war.
4) Sind die Dichtungen intakt?
5) Jeder dieser Siohons hat einen Schutz aus Gummi am Fuß, wenn der fehlt, geht der Siphon schnell kaputt und steht auch nicht so gut wie er sollte.
6) Ein winzig kleiner Splitter oder Sprung im Glas kann den Siphon zu einer unberechenbaren Bomber werden lassen. Dann lieber garnicht kaufen.

Wenn ihr also diese kleinen Regeln beim Kauf beachtet, werdet ihr viel Spap mit eurem Siphon haben.
Hier noch ein Bild von einem "schwarzen" Siphon, sehr selten zu finden:

Montag, 21. Dezember 2009

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Interview with Chris Carlsson Part 2


Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?


Yes, a Joes' Place travelling bar set- 1950's quite complicated, mini bar. Top lid even detaches as a serving tray.

What do you think about modern bar design; ie; the Flip Top shaker by Metrokane?

I always welcome a new design – whether it is truly new or just new to me.
Like a fine car (by the way both my parents are ex sports race car drivers), age does not matter, fit,finish,engineering and performance matter , but also to large degree style and eye appeal also. That is what sets the exceptional apart from the adequate.


Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?

Yes, as it allows people without a large budget to enjoy them, but only if they are done decently and properly – otherwise it's like buying a counterfeit watch – yes it looks like the real thing but is just a cheap copy that doesn't work, feel or perform anything like the original.

What are your future projects and plans?

To continue collecting, enjoy life as long as possible, and die with an empty liquor collection, 10 euros overdrawn at the bank. After that I intend to be cremated and but in my favourite shaker.

Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?

Here are a couple links to links as it were:
http://www.spiritsreview.com/links-barsetup-home-personal.htm

http://www.spiritsreview.com/links-barware.htm

Montag, 14. Dezember 2009

Advertising


So kann man es natürlich auch machen...

Interview with Chris Carlsson Part 1



My name is Christopher Carlsson.
I come from Upstate New York (specifically Rochester, New York - about 450 Km north and west of NYC (or as we say- across the lake from Toronto.)
The area is very nice - lots of hills and lakes over 200 wineries and a few distilleries in the area.
Pretty much the third world for antiques in terms of prices- very cheap compared to NYC area which is good for me.
As to were I work - I am a writer ( or as some say "unemployment with honor" ) or as my wife say "at leisure" ;-) also professional spirits judge, mixologist and consultant .
I run a couple websites http://www.spiritsreview.com and http://www.boozebooks.com I also dabble in antiques, rare books and whatever else. (need a distillery, cheap? got a fixer upper).
My background was in social activism (had lots of ties to the Greens at one point) and mental health - but then I found a good martini (or other cocktail) and sympathetic ear probably did more for people a lot cheaper than mental heath ever did ( and a lot more fun too)



How did you get started collecting?

My parents ran a rare bookshop which also had antiques for sale and while we always had a tradition of drinking gin out of bone china teacups in the afternoon, when I decided to diversify our cocktail list I grabbed one of their old shakers. Since we lived in the middle of nowhere and antique shakers from sales and estates were the only ones available – no new stores in the area – I learned to love them.
Mass produced modern shakers for the most part are a huge disappointment – tinny, cheap construction, fit and finish, don't chill well, fit poorly, and leak. Not to mention a total lack of style.

How many shakers do you have and how do you store them?

I'm not sure exactly- and in any case It might not be the best thing for me to state in public, because like my whiskey collection, if my wife knew how many were really here it would cause more trouble. Lets just say more than 12 and less than 100 (or if you want a racier answer : Like my penis size , I don't measure it or talk about it, but it is an adequate number for both me and whoever I am entertaining or so I have always been told)


Which is the oldest and which did you buy last?

Actually quite possibly the same one – a early turn of the century silver plated shaker from the turn of the century- found it at a flea market for about 1.50 Euros. Lovely piece , simple lines to it


Which is your favourite shaker and why? And do you have one with a personal story?

Probably my Farberware shaker like a favourite pair of shoes or jacket, its comfortable to use, works well and seen me through a lot of times good and bad. As to personal stories , part of the joy of collecting is where most of them came from, this one from a brocante in Provence, this one Utrecht, etc., a sort of travelogue , plus of course the ones that were used at various events or times in my life for a party. Not to mention the one I intend to have used as my urn after I die- couldn't think of a more fitting container.

Freitag, 11. Dezember 2009

Ein Jahr Shaker Blog...

Ein Jahr besteht dieser Blog nun.
Grund ein wenig zu feiern. Und wie feiert man den Geburtstag am Besten?
Mit Stevie Wonder...

Ich bin wie immer offen für eure Ideen und Vorschläge, was doch alles hier veröffentlicht werden könnte...

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Nachtrag


Hier noch ein Bild des Deckels mit dem Rohr aus dem letzten Artikel.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Unterdruck

Ein allgemeines Problem bei Cobbler Shakern ist, dass durch das Kühlen des Getränks sich auch die Luft im Shaker abkühlt. Was beim Boston Shaker erwünscht ist, bereitet beim Cobbler Probleme, wenn man ihn öffnen möchte.
Kraft und Geschick sind dann notwendig um den Unterdruck zu überwinden.

Ein Shaker, den ich kürzlich erworben habe, hat nun in der Verschlusskappe ein Rohr, groß genug, dass Luft in den Shaker gelangt, zu klein um Flüssigkeit heraus kommen zu lassen.
Der Shaker versorgt (oder belüftet) sich selbst mit genum Luft, um sich problemlos öffnen zu lassen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Manning Bowman Shaker


Wie vor einiger Zeit versprochen, ein Bild des Manning Bowman Shakers, den ich gekauft habe. Fassungsvermögen ca. 2 Liter + Eis.

Freitag, 4. Dezember 2009

Zweige, Gitterhalbkugeln und Anker


Manche Cobbler Shaker haben unter dem Sieb Amaturen, die an Zweige, Gitterhalbkugeln oder Anker erinnern. Doch wozu sind diese gut?
In einem amerikanischen Forum wurde speziell der Zweig genauer betrachtet und diskutiert.
Da er länger als das Mittelstück ist, vermuteten einige, dass er zum Anschlagen von Eiern benutzt wird, um nur das Eiklar auslaufen zu lassen und dieses später beim "Schäumen" unterstützen soll.
Aber warum gibt es dann Ankeer und die Halbkugeln? Sie haben keine geeignete Fläche um das Ei anzuschlagen.
Die, meiner Meinung nach, logischste Erklärung ist, dass alle drei zum Abfangen des Eis angebracht wurden, um den Strainer frei zuhalten, wobei der Ast wahrscheinlich für solches Eis gedacht war, das dem Cobbler Shaker seinen Namen gab: Cobblereis, grob aus Eisblöcken geschlagen und somit groß genug, um vom Zweig im Körper des Shakers gehalten zu werden.
Was meint ihr?

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Chrom

Chrom (von griech. chroma=Farbe) ist ein chemisches Element mit dem Symbol Cr und der Ordnungszahl 24.
Der Name kommt daher, dass jede Chromverbindung ihre eigene Farbe hat und der Vielfarbigkeit seiner Salze in unterschiedlichen Oxidationsstufen.
Der Schmelzpunkt von Chrom liegt bei 1857 Grad Celsius, seine Wärmeleitfähigkeit bei 93,7.
(Reines) Chrom ist silberweiß.
In der Regel wird Chrom für 6 Anwendungen verwendet:
1) Hartverchromung (bis 1mm Sicht via Galvanisierung)
2) Decorverchromung (galvanische Anbringung einer Schicht (< 1Micrometer))
3) Zur Passivierung von Zinkschichten
4) Legierungen in Stahl
5) als Katalysator in chemischen Reaktionen
6) Chromgerbung von Leder.

Bei Shakern wird Chrom meist als Korrosionsschutz ider als Dekorschicht auf Messing und Kupfer angebracht oder als Legierung in Edelstahl verwendet.
Aber auch fpr die Herstellung der, inzwischen selten gewordenen, Transportetuis für Reiseshaker ist Chrom für das gerben des Leders wichtig.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Swizzle-Sticks

Neulich hatte ich eine Email von Stephen Visakay im Fach mit den folgenden Bildern.
Ein sehr interessanter Artikel über Swizzle Sticks und Barware, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe den Text für euch abgeschrieben, mir aber das übersetzen gespart. Beim zweiten Bild fehlen ein paar Worte, da ich sie in den Spiegelungen nicht ganz erkennen kann.

Collecting
Vintage finds, what they´re worth, and a nativity set valued at $ 900!

Take your Pick
Olive spears, swizzle sticks, drink stirrers- no matter what you call them, these bar accessories recall a glamorous era when cocktails were king.

Antique cocktail picks, like this 1930s cherry topped design by Napier, can fetch hundreds today.




Ironically enough, Prohibition helped kick off America´s cocktail craze. Adding juice and fruit slices to drinks became customary ways to disguise the unpleasant taste of bootleg liquor, and the invention of the cocktail pick provided a means of harpooning all those delicious garnishes without dipping one´s fingers into the glass. Plus says Stephen Visakay, author of Vintage Bar Ware, “If you want to make something popular, pass a law against it.” By the 1950s, most suburban homes featured a bar, with the 5 o´clock martini hour as a daily staple. Though Americans tend to down more smoothies than scotch these days, collectors still seek covetable sets of picks from the 1920s to the ´60s. Sites like eBay and cocktailshakers.com offer a wide range of price points: from less than 10 bucks for a later, incomplete set to around $400 for mint condition Bakelite figurals. Cheers to that.

French According to Visakay, the best 1920´s deco designs come from France, and this chrome-plated snail proves no exeption.
“I suspect these picks may have done double-duty as escargot forks” says expert and collector Mark Bigler. He bought the molluscs from a European dealer for $225.

Painted A clever play on the word cocktail (the back feathers hook over the rim of a glass), finely detailed sterling silver roosters from the 1920s often turn up in high-end antiques stores . The group of four shown here could sell for as much as $225.

Holiday
Christmas themes are surprisingly scare-possibly because, as Visakay says, “who wants to buy something you can use only once a year?” We managed to score this 1930s sterling wreath-tipped style on eBay, paying only $52 for a set of 11.

Bakelite This five-inch-tall minibar, circa 1940 featuring sticks in disguise: Each bottle, shaker and jigger lifts out … reveals its true olive spiking purpose, The base makes this… piece twice as collectible, appealing to both Bakelite… barware fans . Today it could fetch up to $250.




Wood
Tiny mice with leather ears and tails look adorable in a drink but seem even better suited to spearing cubes of Cheddar. These little critters, made in Japan, embody the peppy kitsch of 1950s cocktail accessories. A set of six went for less than $7 on eBay (most likely because of a few missing tails).

Elegant glass Unlike the poor-quality Depression glass common for the era, these 1930s cherry rods-$28 for seven on rubylane.com- represent a superior grade that typically featured more intrigate patterns and deeper colors.

Cherry bowl Bigler bought this late-130s vessel with maraschino-topped daggers for $175. A product of the Napier company (best known for costume jewelry), the spotless pasin commands a high price because its thin silver plate remains intact.

Scotties Scottish terriers, like the ones included in this menagerie, show up as a recurring motiv in 1930s an ´40s collectibles (the popularity of FDR´s beloved Scottie, Fala, contributed heavily to the trend).
The lack of a makerß´s mark caps this set´s at $45, while missing member brings the price down another 10 bucks. Incomplete sets are common-as Visakay points out. !You know what happens at parties”

Advertising In 1935, inventor Jay Sindler patented a drink stick with room for a logo on top. These disposable metal skewers came with beverages at Manhattan´s Waldorf-Astoria from the late 1930s through the 1940s. An unused lot of 10 on eBay went for...

Donnerstag, 26. November 2009

Alessi Shaker

Beim Stöbern im Internet habe ich diesen kleinen netten Beitrag gefunden. Ich hoffe er ist für euch ebenso interessant und informativ wie für mich:



Nothing maketh a party like a cocktail sharer borne to lust. Shakespeare never said that. But if he were alive today and set his eyes on this gorgeous cocktail shaker he’d spurt out something similar to my humble attempt at verse, or better of course. Designed in the true Georgian tradition the Alessi Cocktail Shaker by designer Sylvia Stave is a glorious tribute to the pub traditions of the 1920’s. The origins of this piece of cocktail royalty have been hotly debated. Earlier, it was attributed to Marianne Brandt (Bruckmanna Silber Lexicon, Munich 1982, and H. Wikmann, Die Neue Sammlung, Munich, 1995). Later studies by Peter Hahn, the director of Bauhaus Archive, have now found the design to be a creation of the Swedish Sylvia Stave. With such an intriguing history behind it, the designer shaker is a modern classic. Made of mirror polished stainless steel, the shaker is a part of the ‘Alessi Officina’ collection and with a cool 100cl capacity mixes drinks in a jiffy. Though it measures in slightly rounder at 18 cm height and 13.8cm diameter, it’s a must have for all 1920’s theme home bars!

Always Happy Hour

Ein neues Werbevideo für Shaker...


Neben den etwas "billigen" Shakern bieten sie u.a. auch Margarita-Gläser aus Metall an. Schaut einfach mal vorbei...

Hier der Link zur Internetseite : Alwayshappyhour

Dienstag, 24. November 2009

Freitag, 20. November 2009

Top Ten

Grade von Eyck via Facebook bekommen:

http://www.zehn.de/die-10-wichtigsten-bar-utensilien-326602-0

Reproduktionen

Wo kann ich Reproduktionen von alten, legendären Shakern kaufen?

Wer Verwandte oder Bekannte in den USA hat, der kann sich an Restoration Hardware halten. Alle 1-2 Monate wird dort en neues Modell verkauft.
Freunde und Verwandte sind daher so wichtig, weil Restoration Hardware keinen internationalen Versand anbietet. Man muss den Shaker also doppelt verschicken lassen, was teuer werden kann.

Alternativ gibt es Naranja in Japan, wo es sehr viele Shaker-Reproduktionen gibt.
Ich besitze bisher keine von diesen Stücken, denke aber, dass diese nicht 100 % originalgetreu sind, zumindest lassen die Bilder darauf schließen.

War es eine Zeit lang bei ebay so, dass Reproduktionen als echte, alte Stücke ausgegeben wurden, werden inzwischen einige Stücke als das verkauft, was sie sind.
Hier gibt es dann auch die Möglichkeit von Restoration Hardware-Produkte von Privatpersonen zu kaufen.

Donnerstag, 19. November 2009

Etwas besonderes...

Diesmal kein Shaker, dafür eine Karaffe.

Der Verschluss ist hier mit einer Buchstabenkombination gesichert. Wie bei einem Zahlenschloss lässt er sich nur mit der richtigen Kombination öffnen.
Mit etwas Glück auf Flohmärkten zu bekommen, wie man mir sagte...

Mittwoch, 18. November 2009

Sven Almennings Video...

Jetzt auch bei youtube, für alle, die dem Link im Interview nicht gefolgt sind...

Dienstag, 17. November 2009

Interview with Joe Keeper Part 2

What do you think about modern bar design; ie; the Flip Top shaker by Metrokane?

I appreciate modern bar design. I believe that form should follow function. While I'm not a fan of the Metrokane product, I carry it in Bar Keeper.

Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?

Absolutely not! Let's honor the past and appreciate the present.

What are your future projects and plans.


Frankly, Bar Keeper is a "cult of personality". My customers seek product and wisdom. I am in the process of acquiring a Liquor License. I hope to carry small batch, and difficult to find spirits. I will NOT carry any name brands.

Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?

I am of no help.

Joe Keeper
BAR KEEPER
3910 West Sunset Blvd.
Los Angeles, CA. 90029-2242
323.669.1675 phone
323.669.1611 fax

Montag, 16. November 2009

Interview with Joe Keeper Part 1

Personal information:

Joe Keeper, owner of Bar Keeper in Los Angeles California, USA.



Bar Keeper sells all the tools and accouterments needed for making fine cocktails. The shop is 50% vintage and 50% new. I am networked with many vintage shops in the US and typically can find the hard to find, esoteric, barware.

How did you get started collecting?

I am not so much a collector, as a merchant. Previous to Bar Keeper I was a Reality TV producer. After literally scaring the piss out of contestants, I had an epiphany. Was this the best I could do with my life? After some soul searching and conversations with the wife, I decided to swap financial bliss for spiritual bliss. I have always been passionate of exquisite cocktails. I happened to read an article in the Wall Street Journal that focused on the next generation of young people coming of age, and their lack of understanding of spirits and cocktails. That was the genesis of Bar Keeper.

How many shakers do you have and how do you store them?


I currently own about 45 shakers. The shakers I carry mostly are post WWII glass shakers with ornamental paintings and etchings. They are stored in display cabinets. I only display a few at any given time. The exquisite shakers that I personally cherish are stored at my counter on a shelf behind.

Which is the oldest and which did you buy last?

I believe my oldest shaker currently is a 1930's Gaiety Cocktail shaker. I recently picked up a Gaiety set that includes the original tray and four cups.

Which is your favorite shaker and why? And do you have one with a personal story?

My favorite, and it's my favorite for it's novelty, is a Whipster Cocktail Shaker manufactured by the Sullivan-Waldron Products Company in Seattle Washington.


As a vintage merchant and living in Southern California, I often have the pleasure of acquiring the shakers from the original owners. I typically spend a few hours listening to stories of old Hollywood! Interestingly enough, the merchandise that I acquire that is "loved" by it's original owner, is the first to sell. People internally are attracted to items that have been cherished.

Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?

While attending The Tales of The Cocktail in New Orleans last summer, I had the pleasure of holding a 12" silver-plated 19-piece Zeppelin. Mr. Steven Visakay moderated the lecture. He is simply wonderful!

Donnerstag, 12. November 2009

Restoration Hardware

Seit wann stellt Restoration Hardware eigentlich Reproduktionen von Shakern her, wurde ich gefragt.
Immerhin haben sie alle paar Monate einen neuen Shaker im Angebot.

Hierzu habe ich einen kleinen Ausschnitt aus einem Bericht über Stephen Visakay rausgesucht:
His last exhibition was in The Museums at San Francisco International Airport, and was viewed by an estimated twelve thousand people every twenty four hours for eleven months. Visakay is quick to add, “whether they wanted to or not” they had to travel through the concourse to reach the terminals. Many travelers got off the people moving walkways to return to the start and view the long display on foot.

One of the viewers was Stephen Gordon, Restoration Hardware’s founder and CEO, according to an interview with Southwest Airlines Spirit Magazine in 2000. “An old martini shaker caught his eye. It was functional, yet stylish…had a sense of history, a story to tell, … Besides, it was cool” He called Restoration’s in-house design team to get down to the airport pronto. A few months later Restoration issued a copy of a 1936 Penguin Cocktail Shaker, followed by a Rooster, then a Zeppelin. A whole line of barware followed.


Alles klar?

Dienstag, 10. November 2009

Anonym im Netz unterwegs - eine Richtigstellung

In ein paar Artikeln hatte ich die Formulierung gewählt, dass einige Personen ihren Namen nicht nennen möchten.
Dies ist wohl ein wenig "sauer" aufgestoßen, da es negativ aufgefasst wurde.
Ich möchte daher an dieser Stelle nochmals drauf hinweisen, dass diese Formulierung keineswegs negativ gemeint war.
Nicht jeder möchte seinen Namen im Netz veröffentlichen. Ich finde das zwar schade, respektiere es aber.
Jedem steht es frei, Kommentare anonym zu veröffentlichen.

Mein Problem damit ist allerdings:

Anonym heißt auch, dass ich keiner nachvollziehen kann, ob zwei Artikel von verschiedenen Personen oder von der gleichen Person geschrieben wurde.

Mein Lösungsvorschlag:

Wer etwas nicht unter seinem richtigen Namen veröffentlichen möchte, kann vielleicht einen Decknamen oder einen "markanten Satz" am Ende seines Beitrags benutzen um sich zu "identifizieren".
Dies kann zwar immernoch von Trittbrettfahrern genutzt werden, aber es beugt vielen Verwechslungen vor.

Was ich mir noch wünsche:

Anonymes Gemecker mit anschliedenden anonymen Rechtfertigungen, wie schon auf dem Bartender Labor gesichtet, sollten der Vergangenheit angehören. Wer was zu sagen hat, sollte seinen (Deck-)Namen nennen und sich nicht hinter der Anonyminität verstecken.
Es wäre schön, wenn dies als kleine Regel beachtet wird.

Freitag, 6. November 2009

Ausschreibung

Ein paar meiner Leser haben vorgeschlagen, dass ich mein "Informationsangebot" auch auf Barlöffel, andere Barwerkzeuge und Mixgläser ausweiten soll.
Da ich mich ehrlich gesagt nicht damit identifizieren kann würde ich diesen Bereich gerne an einen oder mehrere Gastautoren weitergeben.
Wer also gerne einen oder mehrere Berichte zu diesen Themen schreiben möchte, kann sie mir gerne zuschicken (email steht oben).
Sie werden unter dem Namen des Autors (auch anonym, wenn gewünscht) veröffentlicht.
Ich behalte mir ausschließlich das Layout, die Korrektur der Rechtschreibung und das Recht der Veröffentlichung vor.

Donnerstag, 5. November 2009

Vintage Barware - Wo krieg ich das?

Ein regelmäßiger Leser, der seinen Namen leider nicht nennen möchte, fragte wo man "Vintage Barware" von Stephen Visakay bekommen kann.
Dieses "Out of Print"-Buch ist leider nicht überall zu bekommen.
Ich möchte da einfach auf einen Threat im Diskussionsforum der Mixology verweisen, wo wir das Thema schon "durchgearbeitet" haben.
Mixology Threat

Mittwoch, 4. November 2009

Shaker fotografieren

Im Rahmen meiner "Kritiken-Sammlung" bekam ich eine Email von einem sehr passionieren Shakersammler aus Österreich die auch mich neugierig machte und der ich mich heute widmen möchte:

mach weiter so, alles bestens und sehr wissenswert !
Ein Thema wäre noch prima:

Wie fotographiere ich einen Shaker ohne Große Studio-Ausrüstung ( bes. Silber-shaker ) , damit sie richtig gut aussehen.
ohne Spiegelungen und Schattierungen. Einfach von der Schokoladenseite.


Nach einer umfangreichen Suche im Netz musste ich feststellen, dass es wirklich schwer ist, zu diesem Thema was zu finden.
Da fiel mir ein, dass es bei mir um die Ecke noch einen richtigen Fotoladen gibt, der ein Studio im Keller hat und nicht nur Bilder entwickelt.
Ich bin also hin und stelle fest, dass ich den Fotografen schon vom CoffeeCocktailContest Nord kenne. Er hatte dort die Siegercocktails nahezu perfekt in Szene gesetzt.
Nach dem Austausch der üblichen Freundlichkeiten kamen wir zu dem eigentlichen Thema zurück und sein Rat war einfacher als gedacht:

1) Hintergrund: Mit Hilfe eines Aktenkoffers, einem großen Bogen nicht glänzendem Papier und einem frei wählbaren Untergrund lässt sich ein Hintergrundschirm bauen, indem man den Koffer öffnet, auf die Seite stellt und das Papier zwischen Deckel und Boden "einklemmt, so dass es leicht gewölbt ist. Wer möchte, kann auch Stoff über das Papier legen, was einen noch attraktiveren Hintergrund zaubert.
ACHTUNG: Das Objekt und der Stoff sollten sich ergänzen. Bei Silber empfielt mein Fotograf z.B. blauen Stoff.

2) Untergrund: Selbstverständlich kann dort der Küchentisch oder ähnliches genutzt werden, sofern er matt oder mit einer Tischdecke (Farben beachten) bezogen ist.
Idealerweise lässt man den Stoff des Hintergrundes auf dem Untergrund auslaufen.

3) Licht: Blitzlicht ist zu vermeiden, da es sich zu stark spiegelt. Ein weiches Licht, z.B. aus einer mattierten Glühbirne spiegelt sich weniger. Um Spiegelungen komplett auszuschließen empfielt der Fachmann hier einen "Spiegel" aus einem lichtstreuenden Material, der zwischen Lichtquelle und Objekt gestellt wird.
Hier reicht ein Viereck (ca. 60x60 cm) aus Holzlatten, das straff mit einem dünnen, weißen Stoff bezogen wird. Alternativ kann man auch eine 1mm dicke, mattierte Plexiglasscheibe nehmen.
Idealerweise steht die Lichtquelle in einem Winkel von ca. 45 Grad zur Achse zwischen Kamera und Objekt.

4) Umgebungslicht: Am besten werden die Bilder, wenn der Raum sonst nicht beleuchtet ist. Weder Tageslicht (oder mattiert durch Vorhänge) noch weitere Lichter.

5) Schatten: Wer es ganz professionell halten möchte, kann auf der entgegengesetzten Seite der Lichtquelle eine zweite Lichtquelle mit Spiegel aufstellen. Der Schatten befindet sich dann idealerweise hinter dem Objekt und stört das Bild nicht mehr.

6) Kamera: Klar hat die digitale Fotografie ihre Vorteile (Vervielfältigung durch einfachen Ausdruck, Bild ist direkt auf dem Rechner...) doch grade eine hohe Auflösung bringt kleine Fehler auch zur Geltung.
Nimmt man eine analoge Kamera, "schmeicheln" die Filme, dank ihrer etwas geringeren Auflösung, dem Objekt eher. Ein netter Vergleich: Lasst euch mal ein Farbfoto in Schwarz-Weiß abziehen und vergleicht. Der "Schmeicheleffekt" ist ähnlich.
Das Warten auf den Papierabzug (vielleicht sogar mit Bilder-CD) kann sich also lohnen.

7) Kamera-Einstellung: Wer keine Spiegelreflexkamera hat, bei der er viel zu beachten hat, sollte nur folgendes beachten:
Die Kamera sollte auf einem Stativ gelagert sein oder anders gegen Verwackeln geschützt sein. (drück die Kamera z.B. mit der Seite an den Türrahmen oder die Wand).
Zoom nur soweit an das Objekt, dass es komplett sichtbar ist und der Hintergrund noch 1/4 bis 1/3 des Bildes einnimmt. Dabei nicht den Koffer ins Bild kommen lassen.


Ich hoffe, dieser kleine Bericht aus dem Fotostudio mit Basteltips hat euch gefallen und ich würde mich freuen, wenn ich mal das eine oder andere Foto von euch zu sehen bekomme.

Montag, 2. November 2009

Sendepause?

Damit ihr mal wieder was von hier hört:
Ich habe keine Sendepause, liege nicht im Krankenhaus oder ähnliches.
Ich warte noch auf ein paar Kritiken von euch und beschäftige mich intensiv mit der Identifikation des Shakers. Musste mir ja ein schwieriges Stück aussuchen und nicht eins, das einfach aus der Hand zu schütteln ist.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Kritiken erwünscht

Liebe Leser,

ich schreibe seit fast einem Jahr diesen Blog und wüsste gerne, was euch bisher besonders gut, und was euch weniger gut gefallen hat.
Es würde mich freuen viel Feedback zu bekommen, denn ich möchte den Blog (noch) besser gestalten.
Auch über Vorschläge zu neuen Themen oder Bereichen in die ich weiter eintauchen sollte sind herzlich willkommen.

Kontaktadresse findet ihr oben.

Ich freu mich auf eure Antworten.

Montag, 26. Oktober 2009

DBU attraktiver gestalten...

Try JibJab Sendables® eCards today!

Identifikation wie läufts

In einer kleinen Sitzung haben wir uns den Shaker ein wenig genauer angeguckt.
Dank der Prägungen fiel die Identifikation der Firma relativ leicht.
Nun gehts ans Suchen, Schreiben und Auswerten der Infos.
Noch liegen wir zeitlich gleich auf, doch während ich noch Adressen suche, hat Karsten schon die ersten Bilder auf dem Rechner.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Barware

Wieder ein neues Video über Bartools, wenn auch eher für den Hausgebrauch.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Identifikation

Dank des elektronischen Zeitalters in dem wir uns befinden fällt die Identifikation von Cocktailshakern immer leichter.
Bei Youtube werden Videos eingestellt, in denen Shaker zu finden sind und meistens werden auch Jahreszahlen genannt, die dann auf das Alter schließen lassen.
Bei Ebay werden Shaker von Händlern angeboten, die bereits die wichtigsten Informationen gesammelt haben. Somit kann Ebay nicht nur als Einkaufs- und Verkaufsportal, sondern auch als Informationsseite genutzt werden.
Anwendungen wie google patents können zur Identifikation genutzt werden und man kann die entsprechenden Dateien auf den Computer laden oder ausdrucken.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man Briefe an Patentämter schreiben musste um ein halbes Jahr später eine Kopie des Patents in der Hand zu halten.
Vorbei die Zeiten, in denen man Glück haben musste, Informationen von anderen zu bekommen und diese korrekt zu deuten.

Ich denke, dass man die Arbeit von Jahrzehnten heutzutage in einem Jahr gemacht haben kann. Entsprechend werde ich folgendes Experiment starten:

Ich werde einen Bekannten, der eigentlich nur weiß wofür man einen Shaker verwendet, bitten via Internet alles über einen bestimmten Shaker herauszufinden.
Im Gegenzug werde ich den "klassischen" Weg mit Büchern einschlagen.

Wenn ich eine email schreibe, so wird sie zeitlich aufgewertet. Heißt: Antwortdauer plus 1 Woche ( Inland)oder 4 Wochen (international).
Gemessen wird also die Zeit, die benötigt wird,, um folgende Dinge herauszufinden:

1) Name der Firma
2) Name des Shakers
3) Produktionsjahr
4) Patentnummer
5) Patentabschrift
6) Material
7) Designer (falls bekannt)

Klar liegt mein Vorteil darin, dass ich damit bereits Erfahrung habe , bisher bin ich aber noch nicht den klassischen Weg gegangen und der entscheidende Faktor ist die Zeit.
Am Ende werden die beiden Zeiten in Relation gesetzt um zu sehen, um wie viel schneller der "moderne" Weg gegenüber dem "Klassischen" ist.

Montag, 19. Oktober 2009

JR-Shaker

Ganz neu auf dem Markt und bestimmt was für Sammler:
JR-Shaker!!!
Es handelt sich um handgefertigte Shaker aus Silber oder Gold, die mit den persönlichen Intitialien verziert werden.
In Kooperation mit einem Goldschmied hergestellt von Klaus St. Rainer vom Bartender Labor.
Dort wurden sie in diesem Artikel vorgestellt.
Infos findet ihr unter:
www.jr-shaker.com
Preislich liegen die Shaker sehr hoch, was auf Grund des hohen Silbergehalts und der Handarbeit gerechtfertigt ist.
Hier noch ein paar Infos von St. Rainer persönlich (Preise werden hier nicht veröffentlicht, die Kreuze geben aber die Stellen vor dem Komma an):

Das "Meisterstück" silber mit gehämmerten Boden kostet
€ XXXX ca. 400g pure sterling silver
Das "Meisterstück" JR silber ist mein eigentliches Baby, mit massiven Logoboden. Alles von Hand hergestellt, für
€ XXXX ca. 500g pure sterling silver
Das "Meisterstück" gold lasse ich nur auf besonderen Wunsch zu eigenen Konditionen herstellen und wird vorraussichtlich um die € XXXXX kosten.
Die Variante in purem Gold (ca. 800g) ist ein high end produkt, für Leute die sich das leisten können.

Ich selbst identifiziere mich mit der silbernen Serie. Die ist ebenfalls nicht billig, steht aber, wenn man den Wert des Rohstoffs und der vielen Handarbeitsstunden berücksichtigt, absolut zum Verhältnis. Handarbeit hat seinen Preis, vergleichbar mit einem Massanzug Ich selbst arbeite Tag für Tag damit, und es ist eine wahre Freude. Das Material hat so gute Temperaturleiteigenschaften, dass der Shaker bereits nach wenigen Shakes beschlägt und eiskalt wird. Der Klang ist sehr edel und anders, was mir erst im Laufe der Tests auffiel. Die wenigsten werden wahrscheinlich täglich damit arbeiten, aber vielleicht schafft sich ja der eine ode andere etwas besonderes für seine Hausbar oder seinen Mixkoffer an. Die Möglichkeit einer Personifizierung des Shakers gibt es natürlich auch. Alles ganz individuell.

Tolle Sache, für Leute, die es sich leisten können...

Freitag, 16. Oktober 2009

Shaker von Naranja minderwertig?

Wie ich neulich auf Facebook lesen musste, scheinen die ersten Naranja-Shaker (die doubleTin-Variante)schon nach erstmaligem Gebrauch Rost anzusetzen.
Ich denke, dass dies mit der Nutzung von nicht-rostfreiem Stahl zu tun hat, der weicher und damit besser für die doubleTin-variante geeignet ist.
Wer sich nicht an Rost stört oder auf Patina steht, wird mit diesem Shaker keine Probleme haben.
Gegen Rost empfehle ich übrigens ein wenig Schleifpapier gefolgt von einem Tuch mit Balistol.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Interview with Sven Almennig Part 2

Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?

Why not? However it would be great to see modern shakers take more care with regards to quality and durability rather than just copying vintage forms and shapes. I think there is a real opportunity for someone to produce high qualiy cocktail shakers and barware. Unfortunately this is hard to come by these days.

What are your future projects and plans?
Am hoping to keep working in the bar indusry for years to come. Am hoping to soon open a bar where I can display my favourote shakers, bar tools and cocktail books. I really believe that these great items help create a link to a time when the art of the cocktail was more widely appreciated by people.

Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?

Am sure you know them all already:
Cocktailshakers.com
Vintageswank.com
Rubylane.com
Atlantaantiquegallery.com
Thejazzage.com


Cheers
Sven


Be sure to watch this great video made by ABC about Sven and his shakers:
ABC
There are some shakers I haven´t seen in "action" jet.

Sven, thank you for the great interview and the link to the video.

Interview with Sven Almennig Part 1



Personal information:

Sven Almenning
Director of Behind Bars Industry Services, Australia’s largest bar Industry consultancy outfit
Sven @ behindbars.com.au

How did you get started collecting?
By necessity almost. I was working on some training modules for bartenders where I was hoping to inspire some passion for our industry and to really impress upon them the proud history of bartending. I purchased a few shakers, and was immediately bitten by the bug

How many shakers do you have and how do you store them?
My collection is not huge, however I believe I have a lot of great items. It’s probably around the 100 mark at the moment, (more if I counted trays, glasses tools etc). Currently they are stored and displayed in my office for my daily enjoyment.

Which is the oldest and which did you buy last?
I am not 100% sure which are the oldest although I do have a few shakers which apparently date to the late 19th century (If i’m to believe the antique stors where i purchased them).

My latest shaker was a ruby skyscraper with gold stripes. Awesome!

Which is your favourite shaker and why? And do you have one with a personal story?

I LOVE the Gorham Artillery shell shaker! This was one of the first shakers I really set my eyes on buying, and one of my favourites to use. I love making a smoky Talisker Rob Roy in it!

Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?


Mark Bigler told me about a huge Lighthouse shaker he’s got. I think the price tag was around $20,000. I think Visakay also has one that he once lent to Dale de Groff at the Rainbow Room. Sounds incredible…

What do you think about modern bar design; ie; the Flip Top shaker by Metrokane?

I think most modern shakers lack imagination and focus on quality. My favourite modern shaker is probably the Carl Mertens double tin (looks like a 3 piece, but is just two tins). Am using this a lot at the moment.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Pakete

Ich liebe Ebay. Hab ich das schon mal gesagt?
Gestern kam ein Shaker von Manning Bowman an.
Bilder folgen die nächsten Tage.
Besonders schön ist die Punze am Rand zu erkennen, "MB-Means Best" "Manning Bowman, Meriden Conneticut"

Montag, 12. Oktober 2009

Gold

Dies ist der letzte Teil der "Material-Serie". Da es der letzte ist, ich einen neues Thema beginnen will und heute auch für mich ein neues Lebensjahr beginnt, habe ich mich entschlossen über das Metall zu schreiben, das für die meisten von uns unerschwinglich sein dürfte.
Meines Wissens gibt es ein paar Shaker aus Gold, auch wenn diese eher Sonderanfertigungen sind. Wo Gold aber eine große Rolle spielt sind SILBERBECHER!!!
Da Silber einen metallischen Geschmack abgibt, wird die Innenseite von Shakern und Bechern oft mit Gold veredelt.

Nun gehts los:
Gold (vom indogermanischen "gehl=glänzend/ gelb") ist ein chemisches Element und Edelmetall, das an der 79. Stelle des Periodensystems mit dem Symbol Au (von Aurum lat. für "das Gelbe") steht.
Sein Schmelzpunkt liegt bei 1064, 18 Grad Celsius und es hat eine Wärmeleitfähigkeit von 317.
Gold wird unter anderem in der Schmuckindustrie, in der Medizin, im Elektronikbereich und im internationalen Zahlungsverkehr genutzt. Ihr wisst sicher wo noch.

Wird das Gold z.B. in Schmuckgegenständen verwendet, kann eine Zahl, der sogenannte Feingehalt, eingestanzt sein. Der Feinstempel gibt an, wie viel Gold sich, in tausendsteln, in dem Artikel befindet.

Soweit dazu, das nächste Thema wartet...

Freitag, 9. Oktober 2009

Punzen

In den letzten Tagen hatte ich regen Mailkontakt mit einem Herren, der einen Shaker gekauft hatte, ihn aber nicht eindeutig identifizieren konnte.
Das Modell war Nr. 1/2 von WMF, darauf wies auch das Markenzeichen hin. Ebenso die Straußenmarke war vorhanden. Aber zwei Punzen kannten wir beide nicht. Eine sieht aus wie das englische Pound-Zeichen, ein umgedrehtes "f" oder ein "L". Die andere ist ein "N", sehr sauber zu lesen. Das "Bienenkopfwappen" von WMF sowie die "Straußenmarke" lassen den Gegenstand auf den Zeitraum 1906 - 1925 einordnen. Ich denke, dass mit Kenntnis der anderen Punzen eine Datierung auf 1-2 Jahre möglich sein sollte.



Bei Silber- und Goldarbeiten wurden, ab ca. 1700 Buchstaben als "Datumscode" angebracht, die in regelmäßigen Abständen gewechselt wurden, was manchmal bis zu 5 Jahre dauern konnte. Hat das "N" damit zu tun? Zeigt es eine bestimmte Manufaktur von WMF an? Und wofür steht das "Pfund"? Mit "Sterling Silber" veredelt? Oder doch "nur" ein Besitzer- oder Herstellerzeichen?

Wer weiß was? Freu mich auf eure Emails...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Shaker bei Ebay

Videobeweise scheinen bei Ebay immer größere Bedeutung zu bekommen.
Aber welcher Mann traut sich, einen rosa Shaker zu verkaufen, wenn es sich nicht um rosa Elefanten handelt?

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Kinder und Shaker

Erschreckend: Jugend schon früher süchtig als bisher angenommen und die Eltern unterstützen das auch noch!!!

Dienstag, 6. Oktober 2009

Grischa Willrich über Flair-Shaker

Vor ein paar Tagen bat ich den amtierenden Deutschen Meister im Showbarkeeping, Grischa Willrich, ob er vielleicht ein paar Zeilen über Shaker beim Showbarkeeping schreiben könnte. Kaum 1 1/2 Stunden später hatte ich was in meinem Postfach. Der Junge ist also nicht nur mit Flaschen und Shakern schnell.
Ihr kennt Grischa nicht? Dann schaut mal auf seiner Homepage vorbei: www.grischa-willrich.de
Nun aber zu seinem Artikel, der den schönen Namen
Oben ohne oder unten mit…? trägt:

Kaum ein Barwerkzeug hat sich im Laufe der Jahrzehnte so verändert wie der Cocktailshaker.
Angefangen hat alles mit zwei Metallbechern die zufällig ineinander passten, weiter ging es über die skurielsten und kunstvollsten Formen wie Pinguinen, Zeppelinen oder Autos, bis hin zu den heutigen eher funktionalen als schönen Bostonshakern (bestehend aus Metallbecher und Shakerglas).
Hier unterscheidet man in die sogenannten "weighted" und "non weighted" Boston Shaker. Wir wollen und heute einmal mit dem "weighted Boston" beschäftigen. Bei dieser Shakerart wird am unteren Rand eine Metallkuppe aufgeschweißt, diese sorgt für ein höheres Gewicht, daher der Name. Diese Metallkuppe erfüllt mehrere Zwecke: unter anderem sorgt sie für einen tieferen Schwerpunkt und machen den Shaker somit besser zu handeln, was vor allem beim Showmixen interessant ist. Eh werden die weighted Shaker von vielen Showmixern bevorzugt, da diese durch den Metallring stoßfester sind, falls doch einmal was herunter fallen sollte, was natürlich nur selten passiert… Zudem fliegen sie stabiler und sind damit leichter zu berechnen von der Flugbahn. Viele Showbartender umwickeln die Metallkuppe zusätzlich mit Tape um den Schwerpunkt noch tiefer zu legen und um den Tin besser zu sehen und ihn griffiger zu machen. Aber wir wollen nicht zu sehr ins Detail gehen.
Doch auch qualitativ gibt es große Unterschiede, vom der billigen Taiwanproduktion bis hin zum Designer Stück von WMF, für jeden Einsatzbereich und für alle Ansprüche gibt es den passenden weighted Boston Tin. Wichtig ist nur das die Verjüngung zum Boden nicht zu stark ist, da sonst das Glas nur schlecht halt findet und der Shaker beim Mixen aufgehen kann, was bestimmt der ein oder andere unter uns kennt. Zudem sollte das Glas auch aus guter Qualität sein, damit es nicht so schnell zerbricht und man Scherben im Cocktail hat, aber zur Not kann man sagen „Das ist spezielles, nicht schmelzendes Eis!“

© Grischa Willrich

Ich denke, dass dies schon mal ein schöner Einblick in die Welt der Flair-Bartender ist, der zeigt wie wichtig ein guter Shaker fürs Showmixen ist. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Grischa.

Montag, 5. Oktober 2009

Edelstahl

Edelstahl (nach EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sog. Eisenbegleiter) 0,025 % nicht übersteigt. Häufig sind danach weitere Wärmebehandlungen (z. B. Vergüten) vorgesehen.

Die alleinige Begriffsdefinition, ein Edelstahl sei ein „chemisch besonders reiner“, „rostfreier“ oder „nichtrostender“ Stahl, ist ungenau bzw. falsch. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Ebenso muss ein rostfreier Stahl nicht unbedingt auch ein Edelstahl sein. Der Legierungsbestandteil-Anteil der verschiedenen Sorten Edelstahl (niedrig- oder hochlegiert) ist jedoch genauestens definiert.

Freitag, 2. Oktober 2009

Gerührt, geschüttelt?

Womit die Diskussion wieder mal eröffnet wäre, obwohl ich die Erklärung sehr gut und einleuchtend finde...

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Mittwoch, 30. September 2009

Book-Art

Habt ihr schon mal was von "Book-Art" gehört?
Es handelt sich dabei um die Kunst, aus einem alten Buch eine Figur zu falten.
Bei meiner Suche nach Shakern bin ich dann auf diesen netten Cocktailshaker gestoßen.



Wer mehr sehen möchte kann auf www.etsy.com weitere lustige Werke sehen.

Dienstag, 29. September 2009

B 52 Maschine

Nette Idee, nettes Gerät.
Wenn die DRINKS Werbung für Cocktail-Automaten macht, zeig ich auch mal was:

Montag, 28. September 2009

Bleiglas

Bleiglas wird auch Bleikristall genannt, auch wenn dies irreführend ist, da es sich um Glas und nicht Kristall handelt.
Bleiglas wird aus Quarzsand, Potasche und Beimennige hergestellt und kommt traditionell aus dem Bayrischen oder Oberpfälzer Wald, da es hier viel Quarz und Holz, zur Herstellung der Potasche, gibt.
Bleikristall gibt es in "Natur", also farblos und gefärbt.
Beim Färben kann man das Glas entweder bemalen und anschließend brennen, ähnlich dem emailieren, oder das heiße Bleiglas in farbiges Glas geben und anschließend formen.
Durch Wegschleifen verschiedener Stellen erhält man dann neben dem Muster auch die farblichen Glassturkturen.

Cocktailshaker aus Bleiglas sind selten gefärbt und sehr massiv.
Sie kühlen sehr langsam durch, sind aber stoßfest und "dürfen" auch schon mal runter fallen.
Bleiglas-Shaker findet man oft auf Flohmärkten und bei Ebay. Modern wurden sie in den 40/50er Jahren und machten sich schon damals gut in Vitrinen.

Freitag, 25. September 2009

Flohmarkt

In der letzten Zeit bin ich immer wieder auf Flohmärkten gewesen und habe eins festgestellt:
Die wirklich lohnenswerten Shaker sind rar geworden.
An jeder Ecke findet man die typischen WMF- oder No-Name-Dreiteiler, Zweiteiler aus Blech, die nicht gut schließen und, neuerdings, den IKEA-Boston Shaker mit Gummilippe als Dichtung.
Jetzt frage ich mich: Hab ich alle aufgekauft? Bin ich auf den falschen Märkten?

Wonach sucht ihr euer Jagdrevier aus? Besucht ihr nur Antik-Märkte?
Ich freu mich auf eure Kommentare...

Donnerstag, 24. September 2009

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben...

Vor einiger Zeit hatte ich ein kleines Preisausschreiben gemacht, in dem es einen elektrischen Mixer aus den 50/60er Jahren zu gewinnen gab.
Damals bat ich den Gewinner ein Foto mit dem Shaker zu schicken.
Nach längerer "Enthaltsamkeit" kam es dann auch bei mir an und ich möchte es euch nicht vorenthalten:

Er scheint das gute Stück wirklich lieb zu haben...

Dienstag, 22. September 2009

Shaker als Werbegeschenk

EA verschenkte vor kurzem einen Shaker mit Werbeaufdruck an Großhändler.
Ein kleiner Junge bekam diesen dann geschenkt und zeigt ihn, meiner Meinung nach, völlig sinnfrei, der großen weiten Welt auf Youtube.
Mein Lieblingssatz: "Keine Ahnung, was das ist, aber ich bin da auch noch ein wenig jung für"

Shaker als Ufo

Was fliegt denn da am Anfang durchs Bild?
Richtig... Ein Zweiteiler...
http://www.youtube.com/watch?v=qiq7m9x7brU
Einbetten ist leider deaktiviert worden, daher bitte ich, dem Link zu folgen...

Montag, 21. September 2009

Silber

Silber ist ein chemisches Element mit dem Zeichen Ag ( von lat. argentum).
Das Edelmetall hat seinen Schmelzpunkt bei 1234,93 Grad C. und eine Wärmeleitfähigkeit von 429.
Es ist ein weiches, leicht formbares Edelmetall und hat die größte thermische Leitfähigkeit aller Metalle.
Das Wort "Silber leitet sich vom althochdeutschen "silabar" aus dem altgermanischen "silubar" ab.
Ebenso leitet sich "silver" davon ab, während sich das lateinische "argentum" vom indogermanischen "arg" ableitet.
Silber wird seit ca. 5000 v. Chr. verarbeitet und wurde seit jehrer für Bestecke,Schmuck und Platten benutzt.
Zeitweise war es wertvoller als Gold und verlohr erst im 20. Jahrhundert, nach dem 1. Weltkrieg, seine Bedeutung in der Gastronomie, als rostfreier Edelstahl, auf Grund niedrigerer Preise und geringerm Wartungsaufwand, populär wurde.
Silberionen hemmen das Wachstum von Mikroorganismen.

Frisch aufgeschnittenes Silber hat einen metallischen Glanz und reflektiert 99,5 % des sichtbaren Lichts.
Den Silbergehalt eines Gegenstandes kann man i.d.R. am Feinstempelgehalt ablesen.
Da Silbershaker immer etwas Silber abgeben und damit einen metallischn Geschmack erzeugen, wird die Innenseite, auch bei silbernen Trinkgefäßen, vergoldet.
Silbershaker gelten als "Königsklasse" der Shaker, auch wenn sie durch Eiswürfel verbeulen können.
Ein solcher Shaker kühlt sehr schnell durch und gibt die Kälte auch schnell wieder ans Getränk ab.


Schaut auf jeden Fall noch mal bei diesem Artikel auf Trinklaune vorbei...

Mittwoch, 16. September 2009

Interview with Mark Bigler Part 2

Which is your favourite shaker and why?
The Lurelle Guild and the Revere Manhattan are probably my favourites. The two large lighthouse shakers and even the two smaller lighthouse shakers are probably my rarest.

And do you have one with a personal story?

The first one I found in an antique store is the one that is personally closest to my heart. It is the one with a brass top and Czechoslovakian in origin.

Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?
A Blue lady’s leg shaker by West Virginia Specialty Glass. Much talk about it and a few who claim to have seen one. Personally I don’t think that they exist unless one was made as a prototype.

What do you think about modern bar design; ie; the Flip Top shaker by Metrokane?
I’m not a big fan; it is really quite cheap looking and not much fun to use. It’s easy to clean but no exciting presentation.

Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?
I think it is good as long as buyers and sellers both know the difference. Many ebay sellers list them as vintage and even when I or other collectors email them the truth they refuse to change the description. Most are honest though. I think it is good because it helps people have the fun of using what vintage barware might have looked like that may be more within their budgets and I also think people get hooked and start looking for real vintage barware.

What are your future projects and plans?
As I mentioned earlier I am very excited about finishing my den, bar area to be able to display many more of my shakers.
I have been a panelist the last two years at Tales of the Cocktail in New Orleans. www.MOTAC.com This year it was held at The Museum of the American Cocktail and I was priviledged to be with the King, Steven Visakay and another wonderful celebrity friend, Jimbo “Martini“ Walker. There were many people from all over the world at our seminar and many more at “The Tales“ It was awesome and I would encourage everyone to attend.

Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?
First you have to find the book Vintage Barware by Steve Visakay. It’s out of print but find it on eBay or Amazon.
Websites; There are so many that I find exciting, I wish that I could list them all.
One of the greatest is Gary and Joy Grahams site at www.thejazzage.com
and of course there’s mine www.CocktailShakers.com
There are lots of sights out there. You have to check out my compatriot Jimbo Walker’s Blog http://shaken-stirred.blogspot.com
Lots of others that people and sites that collect or sell, great people!

Joe Keeper; Great store for old and new bar items in Los Angeles http://www.barkeepersilverlake.com

Sven Almenning; Bar consultant and collector
http://www.behindbars.com.au

Some other great resources;
www.moodindigo.com
www.pullmangallery.com
Sorry for anyone I missed.

Dear Mark, thank you for this great interview.

Readers: Mark´s homepage www.CocktailShakers.com is a MUST for every collector. Visit it!!!

Dienstag, 15. September 2009

Interview with Mark Bigler Part 1

Personal information:
Mark Bigler
www.CocktailShakers.com
markbig @ aol.com
Ogden, Utah

Please feel free to email me with any questions or suggestions; markbig @ aol.com

Before I start, let me say collecting cocktail shakers in Utah is very unusual because Utah has not typically been a place associated with drinking, liquor, wine etc. Although happily, lately we are becoming much more open minded. Regardless, there are not many vintage shakers to be found here so I’ve had most of my finds elsewhere.
I have been a collector on eBay since April 26th 1998 with 100% positive feedback when actually I wish I had been smart enough to buy their stock instead of just buying and selling.

Personal information?
I’m married and luckily my wife Sharee is very understanding. I have a beautiful daughter, son, three grandkids and two fun but challenging Yorkshire Terriers who are the only ones still living with us.

How did you get started collecting?
Many years ago I started collecting bar paraphernalia in anticipation of a small basement cocktail bar that I was intent on building in my home. I was given a new cocktail shaker one Christmas and I loved it. Well, a few months later I saw an older glass cocktail shaker with a brass top in an antique store here in Ogden, Utah and bought it. Well now since I had two, I guess that amounts to a collection; the search was on.
Not too long after that I read a magazine article by Stephen Visakay (who is the KING) which even made me more interested. I wrote Steven, he wrote back with much useful information and I was hooked!
Years ago my little bar was finally built and of course I had to have more shakers.
I’m now in a new home and thanks to my patient and understanding wife Sharee I am building a special room to display my collection, and of course to also have a cocktail while enjoying them. Call if you are in town!

How many shakers do you have and how do you store them?
It depends on if you ask me while my wife is around or not. Just kidding! I have around four hundred shakers. I display my favourites around the house and in an antique bar I fixed up. I have many in storage but as I mentioned earlier, I am in the process of building a room just to display them.

Which is the oldest?
I have an artillery shell shaker which is inscribed from the early 1900s, it is not an actual shell, but one made to look like it and it was presented as a trophy.

Which did you buy last?
I just purchased seven ruby shakers all the same day with most of them having sterling overlays. By the way, I bought all of them on ebay for a great price. There are still many great deals out there if you know where to look

Montag, 14. September 2009

Hartzinn

(engl. Pewter)
Sammelbegriff für Zinnverbindungen mit 85 - 96 % Zinn und Kupfer und / oder Blei.
Modernes Hartzinn besteht aus Zinn, Kupfer, Antimon und / oder Bismut.
Da Zinn allein zu weich ist, muss es legiert (mit anderen Metallen verbunden werden).
Harzinn ist hell glänzend und oxidiert ähnlich dunkel wie Silber.
Da es sehr weich ist, ist es ideal zu bearbeiten,
Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert war Hartzinn ein weit verbreiteter Werkstoff für Ess- und Trinkgefäße (silber des kleinen Mannes) und wurde in der näheren Vergangenheit von Porzellan und Glas abgelöst.
Es gibt verschiedene Zusammensetzungen:
Für Besteck und Geschirr: 96 % Zinn, 4 % Kupfer
Trinkgefäße: 92 % Zinn, 4 % Kupfer, 4 % Blei

Englische Bezeichungen:

Britannia-Metall: 65-97 % Zinn, 1-24 % Antimon, 1-5 % Kupfer, 1-5 % Bismut
Pewter: 81 % Zinn, 6 % Antimon, 6 % Kupfer, 7 % Blei
Queens- Metall: 88 % Zinn, 8 % Antimon, 2 % Kupfer, 2 % Bismut

Bei Shakern findet man meist die Pewter- oder Queens-Variante, die sich durch eine hohe Qualität auszeichnen.
Auf Grund des enthaltenen Bleis, und seiner Löslichkeit durch Fruchtsäuren, rate ich von der Nutzung der Pewter- und niedrigern Qualitäten ab.
Als Dekorationsstücke erfüllen sie aber, auf Grund von kunstvollen Verzierungen, ihren Zweck.

Freitag, 11. September 2009

WMF - Die 90er bis heute

In der Nacht zum 01. August 1991 brannte die Halle für Echtsilberbestecke aus. Die Maschinen und ca. 1,2 Mio Besteckteile verbrannten und es entstand ein Schaden von über 70 Mio. Mark. Dies hätte schnell die Pleite des Unternehmens bedeutet, wenn die Angestellten nicht unermüdlich mitgeholfen und zum Teil Extra-Schichten gefahren hätten, um die Produktion in anderen Hallen am laufen zu halten und eine neue Produktionshalle zu bauen.
1993 gab es noch mal eine absolute Neuerung für den Service- und Barbereich. Unter dem Namen „WMF Hogatron“ wurden elektronische Dosier- und Abrechnungssysteme entwickelt, wie z.B. der „elektronische Kellnerstift“.

Heute steht die WMF, nach 156 Jahren, weiter vorne, als sich Daniel Straub jemals hätte träumen lassen.
Mit einer großen Produktpalette, die fast keine Wünsche offen lässt, und vielfältigen Designs, ist die WMF heute eines der führenden Unternehmen auf dem Weltmarkt, das dem Fortschritt häufig einen Schritt voraus ist.

Donnerstag, 10. September 2009

WMF - Wirtschaftsaufschwung

In den 70er Jahren baute die WMF ihre Auslandsproduktion weiter aus und kaufte in den USA Heißgetränkeautomaten, die sie für den deutschen Markt umbaute. Einweggeschirr wurde nun auch hergestellt und die WMF war, wie so häufig, auf den Gebieten Vorreiter und Marktführer.
Bereits ab 1975 konzentrierte man sich wieder auf den Industriestandort Deutschland und baute die ausländischen Produktionsorte langsam wieder ab.
1987 wurde die Firma alfi Zitzmann übernommen so, dass WMF mit der Marke alfi nun auch Isolierkannen verkaufte.
Als 198/90 die Grenzen geöffnet wurden und die Mauer fiel, suchte die WMF ihre alten Filialen auf und konnte einiger, der dort nun ansässigen, Geschäfte als Vertriebspartner gewinnen. 1990 war die, nun schon weltbekannte, WMF bereits flächendeckend in der ehemaligen DDR vertreten.
WMF legte dann in den 90er Jahren ein Leitbild fest, in dem die Kernkompetenzen des Unternehmens beschrieben wurden:
„Die WMF versteht sich als Partner ihrer Kunden und will bei Qualität, Gebrauchsnutzen und Design ihrer Produkte Maßstäbe setzen. Gemeinsam mit ihren Partnern strebt die WMF international die Marktführerschaft in allen Bereichen an.“

Mittwoch, 9. September 2009

WMF - Nachkriegsjahre

Nach 1945, und der Kapitulation Deutschlands, musste die WMF fast wieder bei Null anfangen.
Die Werke waren zwar fast unversehrt, doch vom Herzstück des Vertriebs, den Filialen, waren 12 zerstört und 33 gingen durch Gebietsabtretungen an die Alliierten verloren. Des weiteren waren viele "hohe Tiere" wegen ihrer NS-Vergangenheit interniert und warteten auf Ihren Prozess. Auch die Demontage der Kriegsproduktion kostete wieder einiges.
Die Nachkriegsjahre waren Zeiten des Mangels und so wurde z.B. aus Flugzeugstahl (sehr hochwertig) Milchkannen und ähnliches hergestellt.
Ab 1948 setzte dann die Modernisierung ein und in den 50er Jahre wurde fast komplett auf die maschinelle Automatisierung umgestellt. Dies gestaltete sich wegen komplizierter Formen und einer großen Produktpalette als schwieriger als gedacht.
Auch das Filial-Geschäft wurde wieder ausgebaut und bald hatte WMF neue Filialen in Europa und Nord-Amerika.
Ab 1950 kam der Espresso nach Deutschland und WMF hatte bereits die passenden Kaffeemaschinen, die den hohen Wasserdampfdruck herstellen konnten.

Dienstag, 8. September 2009

WMF - Zweiter Weltkrieg

1930 schlug die Weltwirtschaftskrise zu. Schließungen von verschiedenen Werken und Massenentlassungen retteten das Unternehmen, das kurz darauf durch die Nazis in seiner Entwicklung gebremst werden sollte:
Die „Deutsche Arbeitsfront“ drängte die Gewerkschaften aus den Unternehmen und begann mit Lohnkontrollen und eigener Rohstoffbewirtschaftung das Unternehmen umzugestalten.
Rüstungsrelevante Bereiche wurden nun gefördert und Andere gingen dafür verloren.
Da weiterhin allgemeiner Metallmangel bestand, war man auf die Bewirtschaftung und das Wohlwollen der Nazis angewiesen.
Zu Beginn des 2. Weltkrieges bewarb sich WMF erneut um Rüstungsaufträge und berief sich auf seine Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg.
So ließe sich die wenigen Freiheiten, die die WMF noch hatte, optimal nutzen.
Nun wurden auch Flugzeugteile hergestellt und es bildete sich ein neuer Wirtschaftszweig in der WMF.

Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene wurden eingesetzt um den Betrieb am laufen zu halten. Auch KZ-Insassen wurden eingesetzt, die Finanzierung und Einrichtung des Außenlagers übernahm die WMF selbst.

Montag, 7. September 2009

Bronze

Bronz ( aus it. bronzo = Legierung aus Kupfer und Zinn)
ist eine Verbindung aus Kupfer und Zinn und/ óder anderen Metallen.
In sogenannten Knetlegierungen hat Bronze ienen Zinngehalt von bis zu 8,5 %, in Gusslegierungen bis zu 22%.
Der Schmelzpunkt liegt, je nach Mischungsverhältnis, knapp unter 1000 Grad C.
Wird statt Zinn Zinn verwendet, handelt es sich um Messing oder Rotguss. auch hier ist das Mischungsverhältniss entscheidend.

Freitag, 4. September 2009

WMF - Erster Weltkrieg

Im ersten Weltkrieg stand das Werk fast still. Zum Einen, weil viele Arbeiter zum Kriegsdienst eingezogen wurden, zum Anderen weil die deutschen Metallreserven nun für die Rüstung benötigt wurden.
Die WMF stellte daher die Produktion auf Kriegswaren um und bemühte sich um viele Aufträge.
Durch die große Erfahrung mit der Verarbeitung verschiedener Metallqualitäten und verschiedene Patente wurde die WMF nun bald zum besten Kriegswarenlieferanten. Koppelschlösser, Essgeschirre, Patronenhülsen und vieles mehr wurde nun geliefert.
Den Arbeitskräftemangel glich man mit Frauen aus und zum Kriegsende waren zwei Drittel der Belegschaft weiblich.

Was im Krieg für Umsatz sorgte, forderte nah Kriegsende das ganze Unternehmen. Sämtliche maschinen, mit denen Kriegswaren hergestellt werden konnten, mussten demontiert und vernichtet werden ( ca. 96%).
Auch die Inflation und der Mangel an Rohstoffen sowie der Verlust verschiedener ausländischer Niederlassungen machten dem Unternehmen zu schaffen.
Erst der Verkauf von Cromargan-Bestecken (V2A-Stahl, exklusiv geliefert von Krupp) ließ die WMF auf bessere Zeiten hoffen.
Ab 1927 gab es dann auch Kaffeemaschinen für die Gastronomie. Auch hier war WMF Vorreiter, konnte man doch bei den Maschinen den Kaffee herkömmlich brühen oder im Expressverfahren mit hohem Druck. Eine Entwicklung, die sich ca. 20 Jahre später besonders bezahlt machen sollte.

Etwa zeitgleich eröffnete WMF die NKA (Neue Kunstgewerbliche Abteilung), in der dekorative Gebrauchsgegenstände hergestellt wurden. Ikora-Kristall, Myra-Kristall und Ikora-Metall-Gegenstände waren ein Verkaufsschlager und es gab bald auch Shaker aus diesen Materialien, die heute allerdings sehr selten sind. Wer einen hat, kann sich glücklich schätzen.

Donnerstag, 3. September 2009

WMF - Die Fusion

Verschiedene Einkäufe von Firmen und Fabriken ließen die Firma wachsen und 1880 war es soweit: Straub& Sohn fusionierten mit ihrem stärksten Konkurrenten A.Ritter&Co zur Würtembergischen Metallwaren Fabrik AG.

Die Fusion der beiden Unternehmen wurde von der Würtembergischen Vereinsbank vorangetrieben, um die beiden, zur Zeit angeschlagenen, Unternehmen zu retten.
Nun begann der Aufschwung.
Zwischen 1880 und 1890 vervierfachten sich sowohl Umsatz, als auch Personal.
1983 wurde eine Glashütte mit Glasschleiferei gebaut, was Kosten reduzierte, da nun fast kein Glas mehr eingekauft werden musste.

Einige Neuerungen brachte WMF bald auch hervor.
Anstatt, wie damals üblich, reisende Vertreter für den Verkauf zu engagieren, mietete die WMF in größeren Städten Geschäfte an, in denen die WMF-Waren exklusiv verkauft wurden.
1886 wurde in Warschau (damals noch Russland) eine „Veredelungsfabrik“ eröffnet, da die Einfuhr von versilberter Ware besonders hoch versteuert wurde.

Um 1989 herum begann die Serienproduktion von versilbertem Besteck. Durch ein patentiertes Verfahren konnten nun stark beanspruchte Stellen stärker versilbert werden, so, dass Nachsilbern gar nicht oder nur sehr selten nötig war (schon mal einen runterpoloierten WMF-Shaker gesehen? Ich habe einen, aber der war ca. 60 Jahre im Dauergebrauch und hat noch viel Silber dran).
Das Besteck war schnell ein Verkaufsschlager und um 1920 wollte jeder „Würtembergische Bestecke“ haben.

Mittwoch, 2. September 2009

WMF - Der Anfang

Der technische Fortschritt zwischen 1800 und 1850 stellte die idealen Voraussetzungen ein Unternehmen aufzubauen, das zu weltweitem Ruhm aufsteigen sollte.
Daniel Straub, dessen Familie wohlhabend war, hatte bereits in jungen Jahren begonnen durch den Einkauf von Land und den Einstieg ins Eisenbahnengeschäft die Grundsteine für die WMF zu legen.
Ende der 1840er Jahre gründete er die MAG, die auf die Reparatur von Metallwaren und Werkzeugen spezialisiert war.
1853 eröffnete er die Tore einer komplett neuen Metallwaren Fabrik, der Firma Straub & Schweizer. Bereits 1850 hatte er eine Brantweinbrennerei auf dem Werksgelände eröffnet.
Die Zahl der Beschäftigten stieg von 15 Mitarbeitern (1853)auf das Zehnfache an (1869).

Straub & Schweizer verkauften nicht selbst, sondern ließen dies durch die Firma Rau& Cie. erledigen, die eigentlich zur Konkurrenz gehörten.
Auszeichnungen und positive Berichterstattungen aus der Presse ließen die Firma schnell bekannt werden.
Auf der Industrieausstellung in Ulm im Jahr 1871 stellte Staub& Sohn, wie die Firma nun hieß, einen Raum voll mit silbern glänzenden Kannen, Tellern, Tabletts und Kerzenständern aus, weshalb die Firma bald in aller Munde war (man stelle sich die Ausstellung bildlich vor).
Im Katalog von 1874/76 waren nun 966 Waren, die alle von Hand hergestellt wurden. Qualität stand dabei an höchster Stelle.

Dienstag, 1. September 2009

WMF - Würtembergische Metallwarenfabrik AG

Liebe Leser,

in meinem Urlaub hatte ich viel Zeit verschiedene Quellen über die WMF zu durchstöbern.
Neben den Recherchen im Internet war die WMF auf Anfrage so nett, mir ein Buch über Ihre Firmengeschichte zur Verfügung zu stellen, so, dass ich fast alle Informationen in einer Hand hielt.
Ich habe die Zeit also genutzt und das Buch mit den, meiner Meinung nach, wichtigsten Stationen zusammengefasst.
Ich hoffe, es macht euch Spaß diesen kleinen Aufsatz zu lesen, auch wenn er teilweise ein wenig technisch geraten ist...

Montag, 31. August 2009

Aluminium

Aluminium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Al und der Ordnungszahl 13 im Periodensystem. Es hat ein silbriges Aussehen und einen Schmelzpunkt bei 933,47 Grad.
Seine Wärmeleitfähigkeit liegt bei 237.
Plinius berichtete von einer Legende, nach der im Palast von Kaiser Tiberius (regierte von 14 - 37 n.Chr.) ein Metallarbeiter erschien, der ein Geschenk aus einem sehr leichten Metall übergab, das wie Silber aussah, aber keines war. Nach der Frage, ob noch jemand von dem Metall und der Herstellungsweise wüsste, verneinte der Metallarbeiter und wurde kurz darauf hingerichtet.
Tiberius hatte Angst, das neue Metall könne den Wert von Silber und Gold schmälern.

Ob ein Mensch es schon Damals schaffte, die benötigte Energie von 13 - 15 kwh zu erzeugen um die hohe Bindungsenergie des Aluminiums zu neutralisieren, bleibt fraglich.

In Verbindung mit Quecksilber wird Aluminium auch als Amalgan in der Zahnmedizin verwendet.

Aluminiumshaker sind sehr leicht und pflegeleicht, da sie nur sehr selten poliert werden müssen.
Nachteilig ist die Reaktion des Aluminiums mit Fruchtsäuren, was bei längerem Kontakt zur Korrosion des Metalls führt.
Dies kann sich in "Lochfraß" und warzenähnlichen Auswüchsen zeigen.
Da Aluminium sehr weich ist, lassen sich auch "kompliziertere" Muster einprägen, was zu einer Vielzahl von schönen Ausstellungsstücken führt...

Freitag, 28. August 2009

Shaker als Werbegeschenk

Mein Lieblingssatz: "Keine Ahnung, was das ist, aber ich bin da auch noch ein wenig jung für"

Dienstag, 25. August 2009

Funkin three-piece Shaker


Man beachte die Eismenge im Glas vor und während der Nahaufnahme. Da ist bei den Dreharbeiten wohl was schief gelaufen.

Was kommt noch?

Gestern Abend rief mich ein Freund an und fragte, was denn so alles noch auf dem Blog passieren würde. Immerhin hätte ich ja eine Kreativpause gehabt.
Wir sprachen ein wenig hin und her und ich möchte euch einmal aufzählen, was demnächst hier zu lesen sein wird:
Montags: Bleibt Thementag (zur Zeit über Material)
Monatsmitte: Werden weiterhin Interviews veröffentlicht.
Große Themen: Firmen (Geschichte) Besonders WMF
Videos: Was sich halt alles so im Netz tummelt.
Sonstiges: News über besondere und neue Shaker
Infos über alte Shaker

Also bleibt eigentlich alles beim Alten...

Montag, 24. August 2009

Kupfer

ist ein chemisches Element und hat das Symbol Cu (lat. Cuprum) und steht an der 29. Stelle des Periodensystems. Sein Schmelzpunkt liegt bei 1084,4 Grad Celsius und leitet die Wärme mit 401.
Das Wort Cuprum leitet sich von "aes Cyprum" (Erz aus Zypern) ab, da dort sehr früh Kupfer gewonnen wurde. Kupfer wurde bereits 3000-5000 Jahre vor Chr. genutzt, weshalb diese Zeit auch Kupferzeit genannt wird.
Da Kupfer sehr schwach reagiert, gehört es, wie Silber und Gold zu den Edelmetallen.
In verbindung mit Zinn und Blei wird es zur wiederstandsfähigeren und härteren Bronze.
Man verwendet Kupfer für Bestecke, Schmuck, Musikinstrumente und Kunstgegenstände, sowie für Brennblasen und Shaker.
Kupfer wird in der Regel "getrieben", d.h. gehämmert.
In Verbindung mit Nickel kann das rote Metall sogar silbern oder edelstahlartig aussehen, was die Identifikation des Materials erschwert.
Ein besonders bekanntes Barutensil aus Kupfer ist der Becher, in dem der "Moscow Mule" serviert wird.

Freitag, 21. August 2009

Baby & Shaker

Once again a baby with a shaker...
A little bit early as it seems.

And always trying to taste the cocktail...

Donnerstag, 20. August 2009

Bewährtes Design: Nr. 1/2



1891 brachte WMF einen zweiteiligen Shaker heraus (Name Nr. 1/2).
Das Design war schlicht und unauffällig und wurde das letzte mal 1898 geändert.
Im Katalog von 1891 wurden Shaker noch unter dem Namen "Eisbecher" gehandelt, da man noch nicht so sehr den Anglizismen verfallen war.
Obwohl der Shaker nicht "gewichtet" ( festgelegter Schwerpunkt an Boden und Deckel) war, stellte sich bald heraus, dass sowohl Ober- als auch Unterteil sehr stabil standen.
Dies ist auch der Grund, weshalb WMF diesen Shaker nie verändert hat.
Interessant am Design ist ebenfalls, dass es genau die Eigenschaften hat, die der Bauhausstil ca. 30 Jahre später forderte. Weg vom "Schnörkel" und unnützem Beiwerk und hin zur glatten Form.
Der Shaker wurde bald in den Größen 0,3 L, 0,5 L und 0,7 L hergestellt und befindet sich heute noch unverändert im Sortiment.
Die 0,7 L Version kostete damals 10,50 Reichsmark, was einem Wochenlohn eines Arbeiters entsprach.
Unter Sammlern hat dieser Shaker einen besonderen Wert, wenn er die "Straußenmarke", das Warenzeichen von WMF in der Zeit von 1880-1925, trägt.


Barkeeper überall auf der Welt schätzen sowohl das Design als auch die Arbeitsweise und Griffigkeit des Shakers.
Mein Sammlertip:
Unbedingt alle Größen kaufen und auf Hochglanz poliert in die Vitrine stellen.
Es erzeugt einen Eindruck von Vollständigkeit, sieht gut aus und fällt sofort ins Auge.

Mittwoch, 19. August 2009

Interview mit Karsten Sgominsky Teil 2

Was hälst du vom modernen Bar Design, z.B. den Flip Top shaker von Metrokane?
Modernes Bar Design kann recht ansprechend und schön sein. Ich steh der Sache nicht entgegen, bin aber eher doch der Konservative der seine Freude in alten Dingen findet. Der Flip Flop Shaker sieht für mich mehr nach Thermokanne als nach Shaker aus. Fazit; kein Shaker für mich!


Denkst du, dass die Reproduktion von alten Shakern gut ist?
Unbedingt!!! Sie ermöglicht uns den Einblick und die Handhabung über die alten Gerätschaften. Und, ein wenig Nostalgie in unserer Zunft schadet mit Sicherheit nicht.



Was sind deine zukünftigen Pläne und Projekte?
Mein nächstes Projekt und somit Plan ist eine Reise in die Vergangenheit der goldenen Cocktailzeiten. Das Zusammentragen alter Barware, alte zum Teil vergessene Rezepturen, rundum ein Stück Vergangenheit bis ins letzte Detail widerspiegeln.
Darüber hinaus habe ich immer irgendwelche Projekte zu laufen, die mit Gastronomie- Bar- und Alkoholikas zu tun haben. Ach ja, da läuft ja gerade immer noch ein Projekt, welches aber nicht verraten wird!!! Es wird (hoffentlich) bald seinen Abschluss finden und publiziert.

Hast du eine paar interessante Homepages, wo wir weitere Informationen über Cocktailshaker und Barware finden können?
Einige hatte ich bereits auf meinen Blog vorgestellt

http://www.de.cigarclan.com/articles/2006/2/16/#top
http://www.spencermarks.com/html/g322.html
http://shaken-stirred.blogspot.com/

Mehr Quellen sind gerade nicht griffbereit. Bin davon überzeugt das Du hier mit weit aus mehr Quellen dienen kannst. Lass mal was rüber wachsen! ;-)

Vielen Dank für das Interview, Karsten.
Besucht auf jeden Fall den BarGeist Blog, auf dem ihr stehts Lesenswertes findet.

Dienstag, 18. August 2009

Interview mit Karsten Sgominsky Teil 1


Persönliche Informationen:
KARSTEN SGOMINSKY aka BarGeist, 38 Jahre
Wirkungsstätte München (ohne Namensangabe des Ladens)
seit 18 Jahren in der Gastro gelernter Hotelfachmann, Barkeeper

Wie kamst du dazu, Shaker zu sammeln?
Im Laufe der Zeit haben mich immer wieder die verschiedenen Shaker- Formen angesprochen. Ich habe gemerkt, dass es schon ein anderes arbeiten ist, wenn man ein „altes“ Teil in der Hand hat. Überwiegend benutze ich den Boston Shaker an der Bar (wegen der schnellen Arbeitsabläufe) und für Klassiker bzw. bestimmte Drinks kommt dann halt einer meinen „alten“ Shaker zu Einsatz. Es verleiht der Sache etwas mehr Flair und Aufmerksamkeit. Das war und ist Anlass für mich, immer ein Auge auf Shaker zu haben.




Wie viele Shaker hast du und wie bewahrst du sie auf?
Zurzeit sind es 14 Stück. Sie stehen bei mir im Schrank und werden täglich für die Arbeit ausgesucht.


Welcher Shaker ist der Älteste und welchen hast du als letztes gekauft?
Der älteste Shaker ist von 1885, ein schönes Stück. Zu letzt habe ich einen alten WMF aus den USA gekauft.


Welcher ist dein Lieblingsshaker und warum? Hast du einen, den du mit etwas persönlichem verbindest?
Lieblings Shaker, kann man so nicht sagen. Es sind alle meine Lieblinge, aber besonders gern arbeite ich mit meinen Tiffany Shaker. Er hat eine besondere Handhabung.


Gibt es noch einen Shaker oder ein Barwerkzeug, von dem du bisher gehört, aber nie gesehen hast?
Da will mir gerade nichts einfallen… Es gibt bestimmt das eine oder andere was man noch nicht gehört oder gesehen hat.

Montag, 17. August 2009

Antimon

Antimon wurde bei einigen älteren Shakern benutzt, um z.B. Verzierungen damit herzustellen. Ein guter Grund mal ein wenig darüber zu erzählen.

Antimon steht im Periodensystem an der Stelle 51 und wird mit Sb abgekürzt, was sich vom lateinischen Namen Stibium ableitet und wird als reizend eingestuft.
In der Bronzezeit wurde es in Verbindung mit Kupfer verwendet um Bronze herzustellen.
Metallisches Antimon ist silberweiß und stark glänzend und der Siedepunkt liegt zwischen 1325 und 1750 Grad Celsius (verschiedene Quellen).

Die Verwendung von Antimon liegt in erster Linie in Legierungen und Verzierungen.
Es dient zur Härtung von Blei- und Zinnlegierungen.

Das Volumen von flüssigem Antimon vergrößert sich beim Erstarren (Dichteanomalie), was den Vorteil hat, dass bei Oberflächenveredelungen keine Spannungen entstehen.
Ebenso können komplizierte Formen und stark gemusterte Oberflächen lunkerfrei (ohne Fehler und Hohlräume) hergestellt werden.

Meist gibt es einen direkten Verweis aus das Antimon und seine Mischung, da es lange Zeit als Qualitätsmerkmal fungierte (z.B. Antimon-Lead Mount).

Sonntag, 16. August 2009

ZURÜCK

Liebe Freunde,
Liebe Leser,

ich bin aus dem Urlaub zurück und das Leben schlägt gleich mit Arbeit zu.
Post, Emails (2911 auf einem Account!!!) und heute auch wieder in die Firma.
3 Wochen Thailand bei der Familie und viele neue Eindrücke haben sich bei mir angesammelt.

Später gibt es dann noch das Montagsthema...

Donnerstag, 23. Juli 2009

Betriebspause

Liebe Leser,

ich bin die nächsten 3 Wochen im Urlaub. Vielleicht gibt es zwischendurch noch mal ein kleines Update, denn auch im Urlaub bin ich auf der Suche nach Shakern.

Ich wünsche euch in der Zwischenzeit viel Spaß und viel Sonne und wenig Regen hier in Deutschland.

Der nächste Beitrag ist dann wieder für den 17. August geplant, die Materialserie...

Cocktail Shaker Instruction

Und wieder eine Person mehr, die etwas über Shaker zu sagen hat.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Football Shaker



Dieses gute Stück ist auf jeden Fall eher für den geneigten Foodball-Fan gedacht.
Lustig finde ich es trotzdem.
Foodball Shaker
Interessant dabei ist, dass der Shaker angeblich absolut wasserdicht ist und sich auf Grund der weichen Oberfläche auch zum Spielen eignet.
Ein neuer Trend für Sport-Bars? Glas auf den Tisch stellen, an die Bar gehen, Cocktail vorbereiten, Shaker schließen und an den Tisch werfen. Der Gast kann sich dann selbst eingießen.