Freitag, 31. Dezember 2010

Letzter Post...

...zumindest in diesem Jahr.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei euch Lesern für das Lesen, die Kritik und Anregungen bedanken.
Ebenso bedanke ich mich für die Unterstützung durch Informationsmaterial und viele Links die ich im letzten Jahr von euch erhalten habe.

Rutscht gut ins neue Jahr rein und erholt euch morgen vom Shaken und Rühren.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Cocktails mit Schnee?

Wie schön war doch die Zeit, als wir als Kinder die Zunge in die Luft gestreckt haben um Schneeflocken drauf zu spüren und der eine oder andere hat auch schon eine Hand voll (hoffentlich frisch gefallenen) Schnee in den Mund gestopft.
Aus heutiger Sicht, gesundheitlich bedenklich.

Dafür um so schöner diese beiden Drinks, die ich mit Schnee gezaubert habe:

Naja, kein richtiger Schnee, sondern das Ergebnis eines Weihnachtsgeschenks:

Der SES-200 Slush-Eisspender von Rosenstein & Söhne (gibts bei pearl.de)fabriziert aus Eisblöcken, die in speziellen Behältern gefroren werden, einen wunderbaren Eisschnee.
Der Schnee ist wunderbar leicht und kühlt den Drink schnell ab, ohne zu schnell zu schmelzen. Ideal für Frappee´s und andere Frozen Drinks.
Die Formen für das Eis sind am Boden so ausgerichtet, dass sie eine unebene Fläche erstellen, in die die Maschine gut fassen kann.
Der Eisblock wird in den oberen Teil eingefüllt und der oberste Teil aufgesetzt. Nun drückt man den Knopf am obersten Teil (blau) nach unten und presst somit gleichzeitig das Eis, das im Inneren über eine Klinge gedreht wird, nach unten. Unten fgällt dann der Schnee ins Glas.
Jetzt noch mit dem gewünschten Drink aufgefüllt und vielleicht noch etwas Schnee oben drauf. Sehr zum Wohl, liebe Leser.

Übrigens: Links im Bild ein alkoholfreier Kiwi-Bananen-Frappee, rechts ein Frozen-Negroni.

Testurteil:
Das Gerät ist wunderbar für die Hausbar geeignet, an einer kommerziellen Bar würde es aber auf Grund seiner relativ langsamen Zubereitungszeitund seinem Design eher stören als helfen. Dazu kommt, dass man den Knopf oben drauf die ganze Zeit gedrückt halten muss. Dann lieber den Hamilton das Eis auf höchster Stufe cremig schneiden lassen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Merry Christmas everyone...

Und auch dieses Jahr wünsche ich mit SHAKIN Stephen´s Hit schöne Weihnachtstage...

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Neuer Eintag in der Blogroll

Seit heute habe ich die Seite http://thefloatingginpalace.com mit in die Blogroll aufgenommen.
Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Seite weiter entwickeln wird und welche Informationen sie in Zukunft für uns bereit hält.
Viel Spaß damit

Dienstag, 21. Dezember 2010

Lackierter Shaker

Auch wieder ein sehr schönes Fundstück aus den weiten des Internets.
Man beachte, dass es sich hierbei um einen lackierten Metallshaker handelt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Bacardi - ein lustiges Video

mit lustigen Untertiteln und noch lustigeren Arbeitsweisen. "Bacardi rum adds perfect flavor..." Aber die Shaker gefallen mir.
Unbedingt anschauen...

Samstag, 11. Dezember 2010

The great Showdown vol I und II

Sehr schönes Video, das doch zeigt, wie unterschiedlich wir doch alle Mixen.
Jemand noch ein ein Video das dazu passt?


Das hier ist zwar nicht ganz so vielfältig, aber sehr interessant und geile Hüte. Lang lebe jack Daniel´s No. 7 ;)

Samstag, 4. Dezember 2010

DDR Ostalgie Spindelmixer

Vor einiger Zeit bekam ich eine Email von Einem, der auf der Suche nach diesem guten Gerät ist:


Das Bild stammt aus dem Buch "Wir mixen!" aus dem VEB Leibzig aus dem Jahr 1961.
Wer hat so ein Gerät noch in (Muttis) Keller stehen?
Bitte bei mir melden, ich stelle dann gerne den Kontakt her.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Neue Internetseite

Etwas Werbung in eigener Sache:

Seit dem 01.12. ist meine neue Internetseite http://www.shaker-collection.de online.

Selbstverständlich befindet sich die Seite noch im Aufbau, aber einige Bereiche, wie z.B. die Geschichte des Cocktail Shakers oder den Interviews, die ich auf diesem Blog veröffentlicht habe sind bereits online.

Das Design ist, denke ich, soweit ganz gut ausgereift, die verschiedenen Inhalte bedürfen vielleicht noch einer Sortierung.

Sinn und Zweck der Seite ist zum Einen der schnelle Zugriff auf die Informationen, die ich hier gesammelt habe, zum Anderen soll es eine Datenbank werden, auf der Informationen über Shaker gefunden werden können, auf der Sammler ihre Stück identifizieren können.

Und genau an diesem Punkt bin ich auf eure Hilfe angewiesen:
Eure Informationen über bestimmte Shaker, Firmen... sollen auch auf diese Seite.
Ich freue mich daher über Emails mit Bildern, Texten, Anekdoten (?).
Email: vintage.shakers@yahoo.de

Dienstag, 30. November 2010

Repeal Day

Am 05. Dezember findet hier in Hamburg eine Feier zum Repeal Day statt.
Wo ist geheim und Details werden, wie schon zu Zeiten der Prohibition, nur auf persönliche Einladung bekannt gegeben.
Damit auch alles aussieht wie damals, wurde ich gefragt, ob ich ein paar Shaker zur Verfügung stellen würde.
Selbstverständlich!!!
Es wird eine kleine Ausstellung aus besonderen Shakern der damaligen Zeit geben, die es den Besuchern ermöglichen soll, sich in die damalige Zeit zurück zu versetzen.

Ich persönlich freue mich schon total auf eure Reaktionen.
Falls ihr bei der Veranstaltung dabei seid, freue ich mich auf eure Nachrichten und Kommentare.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Sonntag, 17. Oktober 2010

Historisch wertvolle Shaker?

Vor einiger Zeit bekam ich, durch meine berufliche Nähe zum Springer Verlag, einen Cocktail Shaker geschenkt, der dort sehr lange im Kellerregal stand.
Es handelt sich dabei um einen, auf den ersten Blick, unscheinbaren Dreiteiler, der sehr stark angelaufen ist. Allein die Patina wunderschön und weist auf einen Silbergehalt am Shaker hin, der Stempel zeigt allerdings nur Edelstahl an, weshalb ich das gute Stück mal zur Analyse geben werde.

Derjenige, der mir den Shaker gab konnte mit 100%iger Sicherheit sagen, dass dieser ausschließlich im sogenannten "Casino" verwendet wurde, dem damaligen Treff- und Sammelpunkt der höheren Angestellten des Verlags.
Nun liegt für mich der Verdacht nah, dass dieser Shaker nicht nur für die Drinks der Angestellten, sondern auch die für Herrn Springer persönlich hergestellt hat, weshalb ich denke, dass dieser Shaker für Sammler historisch wertvoll ist.

Shaker von berühmten Leuten erfreuen sich gr0ßer Beliebtheit, so gehen bei ebay z.B. "Shaker mit Historie" locker für den doppelten Marktpreis über den Tisch. Ob da nun Sammler oder Fans die Preise nach oben treiben, lässt sich zwar nicht nachvollziehen, es deutet aber auf den Wert solcher Stücke hin.

Auch Stephen Visakay hat einen Shaker in seiner Sammlung, der Adolf Hitler gehört haben kann. Dieser Shaker trägt die Initialien "AH", was aber auch für "Adlerhorst" stehen kann, in das der Mann sich regelmäßig zurück zog. Eine genaue Zuordnung ist auch hier nicht möglich, da der Shaker durch zu viele Hände lief, bevor er bei Stephen landete. Gesichert ist nur, dass ein britischer Armeeangehöriger ihn nach dem Krieg aus Deutschland mitbrachte und seine Witwe ihn an Stephen übergab.

Zurück zu meinem Shaker.
Wie bereits erwähnt bin ich beruflich mit dem Springer Verlag "liiert" und habe so die Möglichkeit mit dem einen oder anderen Servicemitarbeiter aus den Zeiten Springers (+1985) zu sprechen. Ich hoffe, dass ich ein wenig mehr herausfinden kann, das sich lohnt hier zu veröffentlichen.

Freitag, 15. Oktober 2010

White Russian geschüttelt?

Eine Sache, die ich nie verstehen werde ist, dass bei der Beschreibung von Shakern immer der White Russian genannt wird.
So heißt es auch in diesem Blog, dass Cocktails mit Sahne oder Ei vorzugsweise geschüttelt werden sollen, um eine gute Vermischung der Zutagten zu garantieren.
Warum aber der White Russian? Klar, man kann im Shaker die Sahne aufschlagen und sie dann auf den Russian geben, aber mal ehrlich: Wer kann mir einen guten Grund nennen, aus dem WR einen toffee-farbenen Drink zu machen?
Ich glaube dieser Drink ist ein wunderbarer Indikator für "gelerntes" Barpersonal, der zeigt, ob man Drinks nebenbei herstellt, oder ob man sich mit dem Thema intensiv auseinandersetzt.
Wie seht ihr das?

Dienstag, 12. Oktober 2010

Ich liebe dieses Video...

...und schenke es mir daher heute mal selber ;)
"I wasn´t following you, I was following the cocktail shaker"

Samstag, 9. Oktober 2010

Ginger Beer - selbst hergestellt

Neulich bekam ich ein Rezept für Gingerbeer und wollte dies mal ausprobieren.
Eigentlich ganz einfach, und wie ich feststellen durfte, auch sehr lecker.
Hier die Zutaten für ca. einen Liter:
150 g Ingwer
140 g Zucker
Saft und Schale einer Zitrone
1 Liter Wasser
4 g Trockenhefe
in meiner Version: 4 mittelgroße Chilis

Der Ingwer wird mit einer Bürste von seiner Schale befreit (vorheriges blanchieren erleichtert die Arbeit), in kleine Würfel geschnitten und mit Zitronensaft, abgeriebener Zitronenschale, 200 ml Wasser und den Chilis in den Hamilton gegeben.
Gleichzeitig wird das restliche Wasser mit dem Zucker aufgekocht.
Nun den Topf vom Herd nehmen, den Inwer-Chilibrei dazu geben und die Mischung auf ca. 27 Grad abkühlen lassen (dauert ca. 90 min.)
Nun die Trockenhefe dazu geben, den Topf mit einem sauberen Tuch abdecken und das Ganze an einem warmen Ort gären lassen.

Nach 24 Stunden die Mischung durch ein feines Sieb abgießen und in Plastikflaschen abfüllen.
Die Flaschen gut verschließen, bei Raumtemperatur (ca. 21 Grad) 48 Stunden gären lassen und danach in den Kühlschrank stellen.

Bitte innerhalb von 4 Tagen verbrauchen.

WICHTIG:
1) Ausschließlich Plastikflaschen verwenden! Glasflaschen können unter dem Druck zerplatzen.
2) Beim Ausgießen die Flasche nicht schütteln. Zum Einen steht die Flasche unter starkem Druck, zum Anderen ist die Hefe auf den Boden gesunken und sollte nicht aufgewirbelt werden.


Nun noch etwas Wodka, Limette und einen Kupferbecher und der Moskow Mule ist für den gemütlichen Herbstabend fertig.

Montag, 4. Oktober 2010

Swizzle-Sticks tauschen...

Eine Mutter und Großmutter bietet alte Swizzle-Stick-Sammlung als Tauschobjekt für ein zuverlässiges Auto an, damit ihre Tochter mit dem Auto einen Job finden kann.
http://www.news-press.com/apps/pbcs.dll/article?AID=2010101003013

Montag, 27. September 2010

Bilder gesucht...

Liebe Leser,

ich suche dringend Bilder von deutschen Shakern!!! Craquelle, Metall, geschliffenes Glas...
Egal, was ihr habt, schickt sie mir bitte.
Ganz toll wäre es, wenn auch Infos über das einzelne Stück dabei wären.

Aber worum geht es eigentlich?

Meine Idee:
Ich arbeite zur Zeit an einer Shaker-Datenbank die nach einer Registrierung eingesehen werden kann.
Mit Hilfe dieser Datenbank soll die Identifizierung und Katalogisierung von Shakern in Zukunft schneller und leichter werden.
Bücher sind dafür meist nicht umfangreich genug.

Preise sollen keine Rolle spielen, diese steigen und fallen einfach zu schnell.

Nur deutsche Shaker, da ich erstmal klein anfangen will. Eine Erweiterung auf ausländische Shaker plane ich bei Erfolg der Seite schon mal ein.

Email-Adresse steht wie immer oben in der Kopfzeile...

Freitag, 17. September 2010

Swizzle Sticks.

Ich habe eine kurze Email erhalten, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Der Artikel aus der LA Times behandelt die Geschichte des "Swizzle-Sticks" der großartige Drinks wie den Old Fashioned erst möglich machte. Und wie so häufig spielen auch hier der Martini und Rum eine gewichtige Rolle.
Ich halte den Artikel für sehr unterhaltsam und lehrreich, wer wusste schon, dass dieses kleine, alltägliche Instrument eine so lange Geschichte hat...
Hier der Link:
www.latimes.com

Samstag, 28. August 2010

Porta Party Pro

Auch nicht wirklich die tollste Art Drinks zu servieren, aber wenigstens ein echtes Männderspielzeug...

Shaper Shaker

Was für ein Mist ;)
Aber mal nett, dass man auf das hohe Verletzungsrisiko beim Shaken hinweist...

Samstag, 14. August 2010

Wein selbst machen...

Nachdem Mixology einen Link veröffentlichte, in dem gezeigt wird, wie man Wein selbst herstellen kann, hier ein nettes Video, wie es viel einfacher geht...

Donnerstag, 12. August 2010

Machine for Shaking Liquids

Das Patent Nr. 457 938 wurde am 18.08.1891 von Richard D. Schroeder angemeldet.
Die "Machine for Shaking Liquids" ist eine der ersten Maschinen, die mit Hilfe eines Motors angetrieben wurde. Sie konnte bis zu 3 Boston Shaker gleichzeitig bedienen.
über ien Schwungrad wird eine Kurbelwelle angetrieben, dadurch werden die senkrechtstehenden Shaker auf- und abbewegt.
Die Shaker werden mittels Federdruck festgehalten.
Des besondere an dieser Maschine ist, dass sie einen Mechanismus hat, der gleichzeitig die Maschine anhält, gegen Neustart sichert und gleichzeitig die Ferdern der Shakersicherung entspannt.
Das Gangze funktioniert durch das Umlegen eines Hebels. Alternativ hat sich der Erfinder einen Mechanismus überlegt, bei dem statt der Federn ein Schraubmechanismus verwendet wird.

Donnerstag, 5. August 2010

Machine for Mixing Baverages

Diese Maschine wurde von John W. Meyer am 03.12.1889 in Davenport, Iowa mit der Patentnummer 416 636 angemeldet.
Die Maschine hat eine Handkurbel an einem Schwungrad, welches ein kleines Rad antreibt.
An diesem Rad ist eine Stange befestigt, die bei Bewegung hin und her und rauf und runter wackelt.
Durch ein Gelenk am oberen Ende der Stange wird die Schüttelbewegung noch intensiviert.

Diese Maschine wurde, im Gegensatz zu den meisten anderen, für 3-Teiler entwickelt.

Mittwoch, 4. August 2010

Shaker öffnen...

neulich bekam ich eine Email mit dem Link zu dem unten gezeigten Video. Besser als das Video ist allerdings der Text, in dem der Ersteller erklärt, wieso, weshalb, warum er zu diesen drastischen Mitteln greift. Hier ist der Text:

I have a small stainless steel shaker. I like the shaker. It works well, and is aesthetically pleasing. It has one problem - the top slides over the cup in a manner that gives it quite a tendency to stick. This probably has something to do with the bottom being ice-cold, and thus contracted, when the top is slid over it. I didn't worry about it because I could always get it off with sufficient force. Until... well, until the day I couldn't. I applied as much force as was possible without damaging the shaker, in various directions. It wouldn't budge. I tried filling it with ice water through the strainer-holes in the top, and running the top under hot-as-it-gets tap water while I wrenched at it. It didn't help.

Clearly, this situation cried out for the use of explosives. The strainer-holes looked to be just about the right size for a ladyfinger. As luck would have it, I had a handful of loose ladyfingers laying around from some Fourth of July in the distant past. It turned out that they wouldn't quite fit; I had to drill the center strainer hole out by 15 mils (little enough that it still looked identical to the others). Then a ladyfinger fit snugly, which was convenient: I pushed a ladyfinger down into the hole until just the very top stuck out.

I've spent enough of my life blowing things up with ladyfingers and firecrackers that I was pretty sure this would work. Even a ladyfinger produces a great overpressure when contained in a small vessel. The other strainer holes would provide an exit path for the gases, but even so I thought the cap might bounce off the ceiling.

We gathered at the garage door for the Cracking of the Shaker. I lit the fuse. It almost went out! This was an old ladyfinger. And in fact when it did finally pop, it very briefly began to fizzle (you can see the sparks if you single-frame through the movie). But in the end it blew, with Just the Right Amount of Force.


Und hier ist das, doch eher unspektakuläre, Video dazu:

Sonntag, 1. August 2010

Boston Lighthouse - Wie funktioniert der?

Bevor wir zum eigentlichen Shaker kommen möchte ich kurz aus Vintage Barware zitieren, um euch einen kleinen Einblick in den Shaker und die damit in die Bedeutung des Shakers zu gewähren:

The Boston Lighthouse
Our country´s first lighthouse, erected in 1716, is still in use today. Destroyed by the Brittish in 1776 an rebuilt in 1783, the Boston lighthouse sits on Little Brewster Island in Boston Harbor. Raise to its present hight of 89 feet in 1859, this latter structure became a model for the International Silver Co.
The Lighthouse could be had in two sizes; 14" tall with two levels of windows, and a 48 oz. capacity with three leves of windows The latter was featured in the 1929 catalog, and called the No. 352 Mixer, with a selling price of $50.00. Some of the large lighthouses where equipped with wind-up music boxes in the bottom. "When the mixer is lifted the music begins," with tunes "How Dry I Am" or Show Me the Way to Go Home."

Ich möchte dazu noch anmerken, dass im Buch "The Cocktail Shaker - The Tanqueray Guide" erwähnt wird, dass die großen Shaker nie in einem Katalog auftauchten und es weltweit nur sehr wenige Stücke davon gibt.

Mein Shaker hat eine Gesamthöhe von 35,56 cm und entspricht somit exakt der 14"-Variante und wiegt ca. 2kg.
Der Shaker ist dreiteilig und setzt sich wie folgt zusammen:
- Deckel
- herausnehmbarer Strainer
- Körper



Das Prinzip ist wie folgt: Der Körper wird mit viel Eis und den gewünschten Zutaten gefüllt. Nun wird der Strainer eingesetzt und der Deckel wird aufgeschraubt.

Als erstes dachte ich, dass sich der Strainer nun mit dem Deckel heraus ziehen lassen müsste, doch weit gefehlt. Durch das Aufschrauben des Deckels presst sich der Strainer an die Wand des Körpers und somit nicht mehr zu entfernen.

Schraubt man den Deckel wieder ab, liegt der Strainer auch weiterhin fest im Körper, so, dass man ihn nicht besonders festhalten muss, wenn man den fertigen Drink ausschüttet. Durch gleichmäßiges, senkrechtes Ziehen lässt er sich aber leicht wieder entfernen.

Solltet ihr noch Fragen zum Shaker haben, freue ich mich über emails, ich schreibe die Antworten hier gerne rein.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Boston Lighthouse Shaker Original und "Fälschung"

Wie vor ein paar Tagen berichtet, habe ich mir nun eine Replik des Lighthouse Shakers zugelegt.
Hier ist erstmal ein Bild vom Original, das mir netterweise von cocktailshakers.com zur Verfügung gestellt wurde:

Wie man sehen kann, ist dieser Shaker nicht poliert, also bitte nicht die Farbunterschiede bemängeln. ;)
Und hier die "Fälschung", die Replik, die sich in meinen Händen befindet:



Wie man sehen kann, handelt es sich um eine astreine Kopie, die "Größenunterschiede" kommen von den verschiedenen Winkeln bei der Aufnahme, also bitte nicht wundern.

Einen Bericht über die Maße, Gewicht und Funktionsweise werde ich die nächsten Tage hier einstellen.

Dienstag, 27. Juli 2010

Boston Lighthouse Shaker

Nun ist es soweit.
Nach etwas hin und her liegt der Shaker frisch eingekauft und sauber verpackt in meiner Tasche. Zuhause muss ich nur noch etwas polieren um ihn für das "Fotoshooting" fertig zu machen.
Die Verarbeitung dieses Nachbaus ist wirklich sehr gut und alle Details entsprechen genau dem Original.

Sonntag, 25. Juli 2010

I had a dream...

...oder: Wie man seinen Träumen ein wenig näher kommt. In einem meiner ersten Posts habe ich über den Boston Lighthouse-Shaker berichtet.
Dies ist inzwischen fast zwei Jahre her.
Ich hatte ihn immer wieder in Büchern gesehen, im Internet gesucht, Bilder von Freunden bekommen... doch meinen Traum, ihn in der Hand zu halten und auszuprobieren lag in weiter Ferne. Zumindest, bis Eyck Thormann mir vom "Männerladen" berichtete.
Dort steht er im Regal. Naja, zumindest eine Replik.
Ich werde also in den nächsten Tagen mal dort hin fahren und schauen, wie er aussieht, ihn in der Hand halten und dann träumen bis ich eines Tages das Original in der Hand halten darf.

Freitag, 16. Juli 2010

Tauschticket

Vor einiger Zeit wurde ich auf die Internetseite "tauschticket.de" aufmerksam gemacht. Diese Seite ist für den kostenlosen, legalen "Tausch" von Büchern, CD´s, Filmen und anderen Dingen gemacht worden.
Das System ist ganz einfach:
Man stellt einen Artikel ein, legt fest wie viele Punkte man dafür haben möchte (1-5 sind möglich) und wartet, bis ihn einer haben möchte (dies wird einem per email mitgeteilt).
Nach der Anforderung bestätigt der Anbieter den Deal und bekommt die gewünschten Punkte gutgeschrieben.
Nun versendet der Anbieter den Artikel auf eigene Kosten an den Anforderer und kann mit den erworbenen Punkten selbst Artikel aus dem sehr großen Sortiment (allein mehr als 1.000.000 Bücher) bestellen.
Diverse "Sicherheitsmechanismen" sorgen dafür, dass "nichtbestätigte Anforderungen" nicht den Verlust von Punkten bedeuten.

Ich habe auf dieser Seite bereits ein paar sehr hübsche Shaker "gekauft". Auch Barbücher von Schumann und anderen namenhaften, internationalen Autoren habe ich dort schon gesehen.
Definitiver Vorteil gegenüber Ebay: Die meisten Artikelbeschreibungen umfassen die Edition und den Zustand des Buchs/ Gegenstands, da dies angegeben werden MUSS.

Wenn Ihr euch dort anmelden wollt, macht es doch bitte über den Link oben, dann bekomme ich noch ein paar Tickets gutgeschrieben und vielleicht landen davon ein paar auch bei euren Artikeln??? (Schickt mir euren Anmeldenamen)...

Montag, 5. Juli 2010

Shaker zweckentfremden

Wozu verwendet ihr eure Shaker noch, außer zu mixen?
Ich für meinen Teil benutze einige günstige Dreiteiler als Zuckerdosen. Die Dosierung mit dem Strainer ist einfach ideal.
Einen anderen Shaker verwende ich auch um meinen Grill zu entzünden. Wie das geht? Man nehme das Unterteil, umwickle es mit gerolltem Zeitungspapier und stelle es auf den Grill (Öffnung nach oben). Nun die Kohle rundherum aufschütten und gleichmäßig verteilen.
Anschließend den Shaker entfernen und ein Streichholz in den "Krater" werfen. Durch das Schornsteinsystem brennt die Kohle nun schnell und gleichmäßig an.
Diese Technik kommt übrigens aus einem Pisco-Land, Chile. Dort verwendet man allerdings Flaschen statt Shaker. Viel Spaß beim Grillen.

Montag, 28. Juni 2010

Nutrimatic Drinks Dispenser

Der Nutrimatic Drinks Dispenser ist ein Produkt der Sirius Cybernetics Corporation. Die Fachliteratur gibt dazu folgenden Hinweis:

When the 'Drink' button is pressed it makes an instant but highly detailed examination of the subject's taste buds, a spectroscopic analysis of the subject's metabolism, and then sends tiny experimental signals down the neural pathways to the taste centres of the subject's brain to see what is likely to be well received. However, no-one knows quite why it does this because it then invariably delivers a cupful of liquid that is almost, but not quite, entirely unlike tea.

Wer es nachschlagen möchte:
The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Montag, 21. Juni 2010

Designs

Sehen wir mal von den berühmtesten Modellen wie Pinguin und Leuchtturm ab, gibt es so einige Designs, die fast nur unter Fachleuten bekannt sind.
Wer hat z.B. schon mal einen Eisbären gesehen oder einen liegenden Shaker?

Lustig anzusehen sind auch die Shaker aus der DDR, die aus eloxiertem Aluminium bestehen und ungefüllt kaum stehen können. Die Zitronenpresse gibt diesem Shaker den letzten Schliff, auch wenn diese Idee wahrscheinlich bei Shakern der Firma EMKA geklaut wurde (oder andersrum?).

Eine Renaissance erlebte die "Milchkanne" von Reed&Barton, als diese von Restoration Hardware hergestellt wurde, war sie nach kürzester Zeit ausverkauft und der Eine oder Andere jagt ihr immernoch hinterher.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Versilbern, nötig oder nicht?

Seit einiger Zeit gibt es im Fachhandel Geräte mit denen der Hobbybastler metallische Gegenstände versilbern kann.
Die Schwierigkeiten dabei: Nur ein extrem langsames und gleichmäßiges Arbeiten lassen genug Silber am Objekt, dass es gut aussieht.
Lohnt es sich also den abgegriffenen Shaker ein Schönheitskur zu verpassen?
Ein Freund versilberte neulich ein paar Cent-Münzen (extra schwierig, da keine flache Oberfläche) und ich konnt ihn überreden ein paar Experimente zur Verfügung zu stellen.

Zahnpasta, ein Silberputztuch und meine Schleifpaste kamen zum Einsatz. Nach nur 3 Politurgängen hatte die Paste ganze Arbeit geleistet, nach 10 das Silbertuch. Nach 30 Durchgängen war auch die Zahnpasta fertig. Alle Münzen glänzten in "neuen" Farben, das Silber war weg.
Fazit: Bei richtiger Pflege und guter Lagerung (wenig Luftfeuchtigkeit, die sorgt für schnelles Anlaufen) kann ein Shaker mit diesen Geräten "fit" gemacht werden.

Dienstag, 15. Juni 2010

Heidi Kabel ist tot.



Heidi Kabel, eine der besten Volksschauspielerinnen die ich je gesehen habe ist im Alter von 95 Jahren verstorben.
Sie schlief friedlich in der Nacht zu heute ein.
Damit geht eine Aera zu Ende, Hamburg verliert wieder einen Stern und viele Menschen eine Freundin, eine Mutter, Großmutter und Urgroßmutter.

Affe mit Shaker

Und nein, ich habe hier kein Bild von einem verhassten Barkeeper oder jemand anderen den ich nicht leiden kann.
Hier haben wir ein japanisches Spielzeug, das den Shaker schwingt...

Donnerstag, 10. Juni 2010

Nice Stuff..

"The Liquid Muse" hat da was sehr Interessantes bei Joe Keeper aufgetan:

Mittwoch, 9. Juni 2010

Apparatus for Mixing Drinks

Eine der ersten, und damit auch legendärsten, Erfindungen der Cocktail-Maschinen wurde am Heiligabend des Jahres 1872 in Brooklyn, New York zum Patent angemeldet..

William Harnett hatte den "Apparatus for Mixing Drinks" entwickelt um 6 Drinks gleichzeitig herstellen zu können.
Im Grunde genommen handelt es sich um zwei übereinander liegenden Tabletts, in die insgesamt 6 Boston Shaker eingespannt werden.
Die Tabletts sind wiederum auf zwei ineinander liegenden Rohren befestigt, die mit Hilfe eines Knopfes ineinander einrasten.
Das obere Rohr verfügt über einen HAndknauf, das untere liegt auf einer Stange mit Fuß und wird von einer Feder oben gehalten.
Durch Herunterdrücken des Knaufs wird die Feder gespannt und entspannt sich beim loslassen. So werden die Drinks geschüttelt.

Anschließend wird das obere Tablett entfernt, der untere Shakerteil entfernt und der Drink abgeseiht.

Hier findet ihr das Patent mit Bildern.

Montag, 7. Juni 2010

Boardman Silversmith

Endlich mal mehr als nur Werbung...
Hier ist der gesamte Herstellungsweg eines Shakers beschrieben.
Ein Video, nach dem ich lange suchen musste...

Weitere Infos gibs unter: http://www.125west.com

Donnerstag, 3. Juni 2010

Für Tim

Danke für deinen Kommentar. Hier ist noch mal ein Bild, damit du sehen kannst, was ich als Reiseshaker verwende.

Montag, 31. Mai 2010

Reiseshaker

Sehr schönes Video, das einen Reise-Shaker in allen seinen Einzelheiten zeigt...

Donnerstag, 27. Mai 2010

Reise Shaker

Jeder Barkeeper kennt das: man will zu einem Wettbewerb, einem Booking oder auf einen Kurztrip und hat entsprechend viele Dinge mitzunehmen.
Man fängt an zu packen: Shakerglas in die Tin rein, Jigger, Pourer rein, vielleicht noch die Speedshaker Tin oben drauf.
Dazu Barlöffel, Strainer, Barmesser... die Tasche ist voll.
Gläser? In den Karton und unter den Arm geklemmt.
Jetzt noch die Infusion/ die geheime Zutat in die Tasche... überfüllt!!!
Kein sicherer Transport mehr möglich.
Jetzt würde sich noch eine Store´n´Pour Flasche anbieten, doch wo kriegt man die noch unter?
Diese Problematik, der große Umfang eines Barkoffers und die damit verbundene Unhandlichkeit führten dazu, dass ich mir einen Reiseshaker angeschafft habe.
Sicher nicht das richtige für Wettbewerbe, aber für Unterwegs genau das richtige.
Shaker: Tin-Tin-Variante, darin: 1 Becher, auch als Speedshaker nutzbar und eine Flasche aus Metall, in die ich den Drink/ die Zutat geben kann.
Alles zusammen gut verpackt in einem Lederetui.
Was ich vor Ort dann noch brauche: Eis und vielleicht Garnitur.
Aufschütteln, abseihen, Drink genießen.

Dienstag, 18. Mai 2010

Interview with Thomas Malott Part 2

Which is your favorite shaker and why? And do you have one with a personal story?

This is an unfair question; I don’t have a favorite, I have many. Of course I love my Empire for superb design and construction, I love my Lady’s Leg for its crazy, over-the-top style, I love the Farber Bubble, I love my rolling pin, I love an unknown, and under appreciated, cone-shaped with black stripes shaker, I love them all.



Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?

I’ve only seen pictures of Desney of Paris and a green glass fire extinguisher. A cobalt Lady’s Legg is a myth, I think.


What do you think about modern bar design; i.e.; the Flip Top shaker by Metrokane?

I have a Metrokane. It’s oaky. I prefer a 3-piece shaker. The Nambe Twist is beautiful as is the Faberge cut cobalt to clear. I own them both. The later was a gift from my son.


Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?

NO! While I think that everyone should have access to beautiful design, copies need to be clearly marked as such and so many of them are not. Restoration Hardware sells copies of some of the more desirable copies of rare shakers; they fortunately clearly mark their reproductions. I was recently working with a reputable antique dealer on an Asprey Thirst Extinguisher. They had a fake, but to verify this I had to consult the research department of Asprey! The listing has still not been removed (they still claim Asprey contracted to Turton which is why their shaker has the Turton hallmark). As the prices of the rarest shakers go up, we all need to be vigilant of fakes

What are your future projects and plans?

I will continue to look for unusual examples of fine design, but I will not mortgage my house to pay for a rare shaker. I think the fun is in the hunt and I will continue hunting!


Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?

www.thejazzage.com

www.cocktailshakers.com

Montag, 17. Mai 2010

Interview with Thomas Malott Part 1

Personal information:



My name is Thomas Malott and I live with my 12 years old son, Joseph, in Walnut Creek—a small town outside of San Francisco. I have worked for Bayer AG in Berkeley, California for over 15 years. In my spare time I enjoy gardening, forcing my son to garden and of course scouting obscure antique stores for the find of a lifetime—a 23-piece Henckels airplane traveling bar or an Asprey Thirst Extinguisher. My son is very useful as his eyes are better than mine and he can spot a shaker a mile away. If anyone wants to chat further, or is interested in trading, I can be reached at tm4755 @ hotmail.com.


How did you get started collecting?

Collecting vintage cocktail shakers was a logical intersection of two of my favorite things—antiques and booze. I started collecting about 6 years ago after finding a silver plated cocktail shaker that matched my 1928 silverware service. I was hooked—and what keeps me interested is the history, especially US history surrounding the Prohibition, lore and the fine sense of design in many of the shakers in the Art Deco era.



How many shakers do you have and how do you store them?

I don’t know how many shakers I have—certainly less than 100. About 50 of my favorites are displayed in my family room on shelves and display cabinets that line the room. These include a mint Revere Empire, Napier Penguin, Farber Bubble, a 1935 Chase Blue Moon, Maxwell-Phillips Hour Glass, and other named and unnamed tributes to fine design. This includes figural shakers in the shape of a bowling pin, a bar bell, a fire extinguisher, a bell, and a rolling pin.



Which is the oldest and which did you buy last?

The oldest shaker in my collection is a Chinese export by maker Wang Hing; this shaker is from the late nineteenth century. Most of my shakers are from the 20’s and 30’s. A few days ago I bought a cobalt glass and silver banded shaker. I picked it up at a rural antique dealer for $35.00. My last significant investment was a ruby West Virginia Specialty Glass Lady’s Leg. It is gorgeous! This is the only shaker that I have in my bedroom.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Alte Shaker auf der Barzone

Nettes Video Mit Mauro Mahjoub:

Montag, 10. Mai 2010

Cocktail Kingdom

Cocktail Kingdom bietet bekanntlich japanische Barwerkzeuge an. Hier ist nun ein sehr schönes Werbevideo:

Montag, 3. Mai 2010

Probleme mit Shaker

Nett gemachte Idee...

Dienstag, 27. April 2010

Nutzung eines Martini Pichers

Hier ein (eher schlecht aufgenommenes Video) von der LCM, wie Bastian Drews mit dem Martini-Pitcher arbeitet:
video

Montag, 26. April 2010

LCM gewonnen hat...

Bastian Drews, der mit seinem Drink in Chrombechern überzeugen konnte. Rezeptur wird hier nicht verraten, nur so viel: es waren Tequila und 2 Bitters mit drin.
Was ich besonders gut fand: Bastian hatte, wie auch schon der Vorjahressieger Eyck Thormann, sich ein historisches Werkzeug mitgebracht. In diesem Fall handelte des sich um den Martini Pitcher von der International Silver Company, der wahrscheinlich aus dem "Tropicana-Hotel" in Las Vegas kommt.



Bastian Drews setzte sich damit vor Arne Wegscheider (2. Platz) und Jan Christopf Kohlhoff (3. Platz).

Die OBM gewann Marcel Baumann, nun schon zum dritten Mal in Folge, so, dass er nun den Wanderpokal für immer nach Hause nehmen darf.


Sehr lustige Idee: Cocktail gemixt in einer Weltkugel von Lee Hobbs (2. Platz OBM):

Freitag, 23. April 2010

26.04. LCM Hamburg

Nur um noch ein wenig Werbung zu machen:
Am Montag findet die Landesmeisterschaft der DBU-Sektion Hamburg-Schleswig-Holstein statt.
Beginn ist um 12.00 Uhr im ALEX im Alster-Pavillion.
Wer Lust und Zeit hat sollte auf jeden Fall vorbei kommen, anfeuern, mitfiebern...
und den einen oder anderen Drink zu sich nehmen.
Wir freuen uns auf euch.

Montag, 19. April 2010

Warum sammelt ihr?

Wie es dazu kam, dass ich Shaker sammel, habe ich bereits in einem meiner ersten Posts erwähnt. Warum ich sammle kristallisierte sich aber erst in einem Seminar heraus, das ich vor Kurzem besuchte. Es war ein sogenanntes "Sales Coaching", in dem ich lernen sollte Produkte noch besser zu verkaufen und den tieferen Sinn der Einwände des Kunden zu erkennen und entsprechend zu begegnen.
Teil des Seminars war es auch den Unterschied zwischen Bedarf und Bedürfnis zu lernen.
Zu diesem Zweck führten wir untereinander Interviews über private Dinge und suchten das Thema, das den Interviewpartner wohl am meisten interessierte.
Mein Partner stieß also sehr früh auf meine Vorliebe für Shaker und fand somit sein Thema.
Nun galt es für Ihn das Bedürfnis dahinter zu entdecken und zu analysieren, warum mein Bedarf an Shakern so hoch war.
Erster Versuch: Ich würde versuchen mit dem Sammeln eine Wertanlage zu schaffen, auch die ich im Notfall zurückgreifen könnte.
Nunja, dies ist natürlich ein interessanter Nebeneffekt, aber nicht der Grund warum ich sammle.
Zweiter Versuch: Mir ginge es um den Besitz und den Wusch alle Shakerarten unter einem Dach zu vereinen.
Auch nicht schlecht, aber das würde bedeuten, dass ich jeden Shaker haben wollte, den ich sehe und das ist nicht der Fall
Dritter Versuch: Es ginge um den Besitz von Informationen, Hintergründe und Geschichte von Gegenständen und die Shaker dienen mehr als Anschauungs- und Trainingsmaterial.
nanu? sicher hatte ich mir schon oft Gedanken gemacht, wieso ich sammel aber so treffend hatte ich es noch nie formulieren können.

Übertragen auf diesen Blog bedeutet das, dass ich diese Informationen hier sammel, für euch zusammentrage und euch zur Verfügung stelle, weil es mir ein Bedürfnis ist, die Informationen mit euch zu teilen. Ihr dürft euch also geschmeichelt fühlen. ;)

Und warum sammelt Ihr (nicht nur Shaker, auch andere Sammler sind willkommen dieser Debatte beizutreten.)

Freitag, 16. April 2010

Donnerstag, 15. April 2010

Interview with Shawn Soole

Personal information:
Shawn Soole, 13 years in the bartending business. Executive Bar Keep at Clive’s Classic Lounge in the Chateau Victoria in Victoria, BC. Freelance writer, bar tool designer and Cocktail Compeition MC and Judge.



How did you get started collecting?
My wife bought me a silver cocktail shaker a few years back from my birthday. A couple of months ago, I started seriously collecting and now am a little addicted.

How many shakers do you have and how do you store them?
About 30 shakers and 7 or so Soda Siphons. I have them on display in my dining room, they are starting to take over that area.




Which is the oldest and which did you buy last?
I have a few Norwegian Pewter from the turn of the century and I love the 1934 Chicago’s World Fair shaker. The last one I bought was a 1960’s Thirst Extinguisher, my wife says I have to slow down because I seem to buy a new one every week. Victoria is rife with antique stores.


Which is your favorite shaker and why? And do you have one with a personal story?

My second shaker is probably my favorite shaker, it’s a 1910’s Galatoff Pewter Shaker, I bought it for $14 and its worth alo tmore than that. Apparently there is no record of Galatoff making shakers so that’s kind of cool. My second favorite is my new one, the Thirst Extinguisher; it plays a song from a wind up music box in the base when you pick it up.

Is there still a cocktail shaker or bar item you have heard about but never seen? Something like the Holy Grail of Shakers?
The sacred Bell shaker and I do love the Gun Catridge style that I know Sven Alleming has. I have bidded on a few hard to find ones in the past online but never have been lucky enough to get it in the end.

What do you think about modern bar design; i.e.; the Flip Top shaker by Metrokane?

I always say “if its not broken, don’t fix it”. Boston, Cobblers and Parisan are all you need behind the bar. Don’t fool with perfection.




Do you think reproducing vintage shakers is a good idea?
Absolutely. Being able to get some reproductions to use behind the bar is a dream come true especially with the cocktail renaissance still going in full force.

What are your future projects and plans.
Really focusing on Clive’s, between our Spirited Weekends and running the beverage program, it is a full time job. I am still going to be writing for the magazines I write for now and otherwise just enjoy being behind the bar for as long as possible.

Can you tell us a few homepages where we can find further information about shakers and bar ware?
Cocktailshakers.com is my go to website. But if you buy a new shaker then google the brand on the bottom of the shaker and go from there.

Mittwoch, 14. April 2010

Bar Wizards

Remember these guys? Good idea isn´t it?

Dienstag, 13. April 2010

Comming up:

Bald wieder hier: Ein interessantes Interview. Diesmal mit Shawn Soole.
Veröffentlichung am 15. April...

Freitag, 9. April 2010

BarTools

Ist doch mal was für "Doityourself"-Männer wie mich. Der eine oder andere Tischler könnte da auch seinen Spaß dran haben, oder Herr T.?

Donnerstag, 8. April 2010

Jugend forscht - Cocktail Maschine

Vor einiger Zeit hatte ich über ein "Jugend Forscht"-Projekt berichtet, in dem eine Cocktailmaschine gebaut werden sollte. Nun ist sie fertig und unten findet ihr zwei Videos dazu. Denkt dran: Der Forscherdrang steht hier im Vordergrund...



Dienstag, 6. April 2010

Handbemalte Shaker - Einzelstücke, oder?

Fast jeder hat schon mal einen handbemalten Shaker gesehen und man kann davon ausgehen, dass es sich dabei um Einzelstücke handelt.
Was aber, wenn man in die Wohnung eines Freundes geht und dort den gleichen Shaker nochmal sieht?
So bei mir geschehen. Der Fernsehabend war gelaufen.
Ich fuhr nach Hause, holte den entsprechenden Shaker und wir nahmen die Beiden unter die Lupe.
Glas und Verschlüsse? Identisch
Farben? Gleich
Design? Wie vermutet identisch
In diesem Moment kamen Zweifel hoch, dass es es doch nur um industriell bedruckte Stücke handeln könnte.
Also holten wie eine Lupe raus und sahen uns alles noch mal genauer an.
Tatsächlich konnten wir nun feine Striche auf der Farbe sehen, die von Pinselborsten zu stammen scheinen.
Auch kleine Unregelmäßigkeiten in der Strichführung entgingen uns nicht.

Aber wie kann das kommen?
Wahrscheinlich wurden diese Shaker tatsächlich industriell hergestellt, dann aber per Hand bemalt.

Wer von euch hat schon mal ähnliches erlebt?

Donnerstag, 1. April 2010

DatenCocktails...

Dies ist eine Maschine, die Daten zum einen visualisiert, zum Anderen geschmacklich erfahrbar macht.
Es wird ein Datenblatt genommen und die Zutaten im jeweiligen Verhältnis gemischt.
Eigentlich eine lustige Idee. Aber obs auch schmeckt?

Wie wäre es mit neuen Cocktails wie "letzte Bundestagswahl" oder "Werder gegen München"?

Mittwoch, 31. März 2010

Milchshake Bar

Ich saß neulich mit meinem Sohn vor dem Fernseher und dort lief dieses kleine Lied...
Tom Cruise kann einpacken, die Jungs haben viel mehr Charme...

Dienstag, 30. März 2010

Cocktailmaschine mal anders...

Cocktailmaschine der besonderen Art. Noncommerziell, nur auf den Spaß des Bartenders ausgelegt. Glaubt ihr nicht? Schaut es euch an...

Montag, 29. März 2010

Videos über Bartools...

Was ich an diesen beiden Videos mag, ist, dass sie deutlich mehr zeigen als nur Shaker, Rührglas und Strainer...



Freitag, 26. März 2010

Tramontina auf der InterNorga

Tramontina, eine für Shaker in Deutschland eher unbekannte, brasilianische Marke, erregte meine Aufmerksamkeit durch zwei Merkmale:
Zum Einen war der Shaker sehr voluminös, zum Anderen wies er bei genauerer Bestrachtung eine Besonderheit auf.
Der Zweiteiler hat einen eingebauten Strainer. Ich hatte immer gedacht, dass dies wor langer Zeit schon "ausgestorben" sei.
Ebenfalls interessant: Ich nahm ein passendes Glas und machte aus dem Zweiteiler einen Boston Shaker. Soweit nicht schwierig, aber durch den eingebauten Strainer eine kleine Hürde bei der Passgenauigkeit und Flexibilität des Materials beim öffnen.
Test bestanden, die Verkäuferin schaut ein wenig irritiert aus der Wäsche.
Wenn der eingebaute Strainer nun eine eingebaute Schweißnaht hätte, die das Ganze optisch abrunden würde, hätte ich den Shaker gleich mitgenommen.

Donnerstag, 25. März 2010

APS auf der InterNorga

Wie schon erwartet stellte APS die meisten Barutensilien aus.
Auch wenn es nicht wirklich viel Neues gab, hatten sie es geschafft fast das ganze Sortiment aus ihrem Laden in die, im Vergleich zu den Vorjahren, kleine Ausstellungsfläche zu integrieren.
Die Ausstellungsstücke waren sehr gut sortiert und besonders die pulverbeschichteten Boston Shaker hatten es mir angetan. Ob glattpoliert oder gebürstet, die Farbauswahl lässt kaum Wünsche offen.




Auch schön: Die Auswahl an Muddlern, Barlöffeln und Rührgläsern Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.



Auch wenn es sich um Neuware handelt, kann ich jedem Sammler empfehlen mal im Shop vorbeizuschauen und das eine oder andere Stück in die Sammlung mit aufzunehmen.
( Ich wohne übrigens in der Nähe, wer danach noch Lust auf ein Fachgespräch hat...)

Mittwoch, 24. März 2010

Schott Zwiesel auf der InterNorga

Schott Zwiesel, seines Zeichen Glasfabrikant mit ausgezeichneter Qualität, hat es dieses Jahr geschafft mich mit der "Basic Bar Selection by Charles Schumann" 20 Minuten an ihren Stand zu fesseln.
Zum einen finde ich das Design der Gläser sehr schön, zum anderen liegt insbesondere der zur Selection gehörende Zweiteiler sehr gut in der Hand.



Seine relativ breite Brust wird durch einen angenehm hohen Kopf optisch ins Gleichgewicht gebracht. Auch wenn der Shaker damit für manche Frauenhand etwas zu groß sein dürfte, schmiegt er sich um so besser in Männerhände und passt somit ideal zu der markant maskulinen Linie der Reihe.
Für mich gibt er neue Impulse im Bereich "klassisches Design, neu aufbereitet" und wird wohl bald meine Sammlung ergänzen.

Lieber Herr Schumann, falls Sie das hier lesen, würde ich mich über eine Email über die Entwicklungsarbeit und Ihre Beweggründe für diese Serie freuen.

Dienstag, 23. März 2010

abert auf der InterNorga

Die italienische Marke ist in erster Linie auf die Ausstattung von gastronomischen Betrieben mit Geschirr, Gläsern und sonstigem Mise en Place spezialisiert.
Auf meine Frage der Möglichkeit etwas zu bestellen sagte man mitr, dass gewisse Mindeststückzahlen/ -umsätze zu berücksichtigen wären.
Schade, aber nicht unmöglich.

Während der Boston Shaker mit seiner fast konischen Form relativ unscheinbar im Regal stand, faszinierte mich der Cobbler um so mehr.



Der auf Hochglanz polierte, relativ breite Körper erinnert in seiner Form an das berühmte (ebenfalls italienische) Alessi-Design, jedoch ohne die "Griffmulden" am Deckel. Dieser nimmt übrigens bereits ein Viertel des gesamten Shakers ein.
Auf meine Frage nach dem "Warum" erklärte man mir, dass er somit als Trinkbecher genutzt werden kann, da er das Volumen hat den geschütelten Drink (ohne Eis) aufzunehmen.

Meiner Meinung nach eine sehr interessante Idee für eine Reisebar oder Aktionen, bei denen sich der Gast seinen Drink selbst schüttelt.

Montag, 22. März 2010

WMF auf der InterNorga

Ich hatte mich wirklich auf den Besuch bei WMF gefreut, denn die Firma ist bei mir nach meinem Artikel ganz oben auf der Liste gewesen.
Metallwaren von A-Z wollte ich sehen und eine Ausstellungsfläche, die ihresgleichen sucht.
Im zweiten Punkt wurde ich nicht enttäuscht. Hochglanzpolierte Materialien auf dunklen Holzregalen und -ständern und alles funkelte.
So ähnlich muss der Raum auf der Industrieausstellung 1871 in Ulm ausgesehen haben.
Leider sind die normalen Gebrauchsgegenstände im Jahre 2010 den Kaffeemaschinen gewichen, von denen für jeden Bedarf etwas dabei ist.
Auf meine Frage, wo sich der Bereich für Barutensilien befindet wurde ich ohne ein Wort mit einem Fingerzeig auf ein Regal verwiesen, im dem sich im untersten Fach auf ca. 60x30 cm das "Standardsortiment" befand:

3 Barlöffel
2 Kellnermesser
2 Dashbottles (sehr hübsch)
je 1:
Messer, Flaschenöffner, Eisschaufel, Schneidebrett, Strainer, Muddler, Eiszange, Boston-, Cobbler-, Zweiteiliger Shaker und ein paar Gläser.
Nicht mehr, nicht weniger.
Schade, von dieser Firma hatte ich wirklich mehr erwartet.

Freitag, 19. März 2010

Robbe & Berkling

Dies ist eine Silberschmiede aus Flensburg, die ihre Produkte in Handarbeit herstellt.
Auch wenn sie keine Shaker herstellen haben sie hier einen Eintrag verdient, weil sie sehr schöne Silberbecher herstellen.
Es finden sich u.a. "Prince of Wales"-, Wodka- und Wasserbecher, sowie Sektkelche aus Silber im Sortiment.
Sehr schön und für mich neu: Füllt man einen Becher mit einer klaren Flüssigkeit, erscheinen am Boden Ornamente oder Initialien, die beim leeren wieder verschwinden.
Desweiteren rüstet Robbe & Berkling jeden ausgelieferten Maybach mit ihren Produkten aus und ist Initiator und Sponsor der größten Segelregatta auf der Flensburger Förde.
Das Unternehmen schweigt sich zwar über Umsatzzahlen aus, betont aber, dass noch nie Verluste gemacht wurden.
Wer also ein paar Euros mehr in der Tasche hat und Besteck oder Silbergeschirr sucht, sollte diese Firma auf jeden Fall aufsuchen.

Donnerstag, 18. März 2010

"The Qube"

Ich mache mir ja gerne selbst ein Bild von verschiedenen Produkten, also schlug ich auf der InterNorga auch den Weg zu "The Qube" ein und fragte mal kritisch nach.
Positiv fand ich, dass die Hostessen gut geschult wren und mir auf (fast) alle Fragen Antworten geben konnten.

So stellte sich heraus, was ich mir schon gedacht hatte.
Die Cocktailmaschine ist nur ein automatischer Dispenser.
Mit Hilfe eines Cocktailbuchs kann man die Rezepturen eingeben und der Maschine sagen, wo sich welche Zutat befindet. Die Portionierung der Zutaten muss man sogar mit genormten Ausgießern selbst organisieren.
Das Schütteln oder Rühren des Drinks muss dann wieder eine Servicekraft übernehmen, die nur günstiger ist, weil sie z.B. eine studentische Aushilfe sein kann, die die Rezepte nicht können muss.
Meine Frage lautete nun aber, woher weiß die Aushilfe jetzt ob sie Drink schütteln oder rühren soll? Großes Fragezeichen bei der Hostess und Auftritt einer Person der Firma, die mir sagte, dass ich dies meiner Servicekraft schon beibringen müsste, aber immerhin keinen Barkeeper mehr einstellen müsse.
Die Maschine eigne sich jedoch nicht für Unternehmen in denen Cocktails der Hauptumsatzpunkt wären, dort sollen auch weiterhin Barkeeper arbeiten.
Auf meine Frage, ob es sich denn dann rentieren würde einen Qube zu kaufen oder zu mieten, wenn Cocktails zweit- oder drittrangig wären, kamen keine wirklich befriedigenden Antworten.
Somit ist dieser Dispenser, wie schon gedacht, nur etwas für Leute, die zu faul sind Rezepturen zu lernen.

Mittwoch, 17. März 2010

Eindrücke von der InterNorga

Als ich ankam war es noch relativ ruhig.
Die wenigen Besucher, die sich morgens eingefunden hatten waren dann doch Fachbesucher. Doch schon eine Stunde später wurde es geradezu voll und Erlebnistouristen, Privatmenschen und Saufkumpel begannen die Messehallen unsicher zu machen.
Irgendwie hatte ich, wie jedes Jahr, das Gefühl, dass die meisten Leute versuchten die 26 € Eintritt durch die verschiedenen Speisen- und Getränkeproben schnellstmöglich wieder reinzubekommen und dafür bereit waren an den Messeständen jeglichen Stuß zu erzählen.

Was mich positiv überraschte war die Hilfsbereitschaft der Firmen mit denen ich sprach. Bei einer Firma hatte ich kurz erzählt, dass ich diesen Blog habe und gerne ein paar Infos über ihr Shakersortiment hätte.
Als wir dort fertig waren, wurde ich persönlich zu einem Mitbewerber begleitet und dort mit meinem Anliegen vorgestellt. Man kennt sich in der Branche und ich wurde noch zu ein paar anderen Firmen "weitergereicht". Zu den einzelnen Firmen werde ich etwas schreiben, sobald ich die Informationen alles ausgewertet habe.

Selbstverständlich waren auch die "Dosencocktails" vertreten.
Ich nahm mir also die Freiheit sie zu probieren und war positiv überrascht, auch wenn ich der Meinung bin einen gewissen Hauch von Weißblech herausgeschmeckt zu haben. Letztendlich kommen sie aber nicht an "traditionell" hergestellte Cocktails ran.

Ein Besuch bei "The Qube" stand auch noch an, von dem ich aber einem Extra-Post erzählen möchte.

Der restliche Besuch belief sich auf ddas Ablaufen der Messe mit den üblichen Firmen der Getränkeindustrie mit 2 kleinen Highlights:
1) Cola Rebell, die mit verschiedenen Chiliprodukten bei mir punkten konnten
2) ECKES granini, die Levent Yilmaz (dreifacher Flair-Weltmeister) engagiert hatten, der ein 10minütiges Flairfestival veranstaltete.
Was mir besonders an der Show gefiel war, dass er die Etiketten seiner Spirituosenflaschen mit dem "granini-Logo" überklebt hatte. Ein kleines Detail, auf das mich Marcel Baumann aufmerksam gemacht hatte.
Das Video hierzu werde ich die Tage hochladen.

Insgesamt war es ein sehr kurzweiliger Tag, den ich, mit Ausnahme des oben genannten Publikums, gerne so wiederholen würde.

Montag, 15. März 2010

InterNorga


Endlich mal einen Tag frei. Also nutze ich den Tag um zur Messe zu gehen und zu schauen, welche Neuigkeiten auf dem Gebiet der Shaker und Bartools angeboten werden. Was ich gefunden habe, werde ich euch dann hier berichten.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Viel zu tun

Liebe Leser,

leider bin ich zur Zeit beruflich sehr eingespannt und habe daher nicht die Möglichkeit viel Neues zu schreiben. Ich hoffe ihr seht es mir nach und schaut trotzdem regelmäßig vorbei...
Sobald wieder etwas Luft ist, werde ich wieder Posts veröffentlichen.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Uwe Christiansen hilft Haiti

Liebe Leser,

heute Morgen öffnete ich meine Emails und fand eine Pressemitteilung der Christiansen´s Bar vor:

Sehr geehrte Presse!

Als weltgereister Gastronom hat mich das Schicksal Haitis sehr berührt und möchte gerne auf meine Art und Weise den Bewohner helfen.

So ist mir die Idee gekommen einen Haiti Mojito anzubieten.

Zubereitet wird er mit Rhum Barbancourt aus Haiti von dem ich gerade die Bestände in Hamburg aufkaufe.

Der Drink wird € 10,- kosten und davon geben wir 5,-€ weiter an die Bedürftigen in Haiti.

Die Aktion läuft diesen Donnerstag 19.00 in meiner Bar Cabana, Fischmarkt 6, 22767 Hamburg solange bis wir keinen Rhum Barbancourt mehr bekommen.
eine kurze redaktionelle Erwähnung würde uns sehr helfen,

es grüßt
Uwe Christiansen


Auch wenn nicht jeder Leser nach Hamburg fahren wird, um diesen Drink zu probieren und Gutes zu tun, so wäre es doch schön, wenn Ihr vielleicht ähnliche "Charity-Drinks" auf eurer Karte aufnehmen könntet.

Dienstag, 12. Januar 2010

Reaktion Cocktailmaschinen

Auf Grund der Kommentare zu diesemBeitrag werde ich mich die nächsten Tage mal mit den wirklich alten "Cocktail-Maschinen" beschäftigen.
Ich selbst bin auch gegen vollautomatische Maschinen, die Drinks nach vorgegebenen Rezepturen mischen, aber die Alten, die ich euch präsentieren werde, werden euch überzeugen können, dass nicht jede Maschine gleich schlecht ist, nur weil sie mit Cocktails zu tun hat.

Montag, 11. Januar 2010

Siphons reparieren

Wer kennt das nicht: Eine falsche Bewegung, das heißgeliebte Werkzeug bewegt sich in Zeitlupe auf den Rand des Arbeitsplatzes zu, hält kurz inne, scheint "Lebewohl" zu sagen und verschwindet in Richtung Boden um dort ein trauriges Ende zu finden, das einem auch noch Arbeit macht.

Die guten Glassiphons haben für diesen Fall ja das Metallgitter, das auch die meisten Stürze abfängt. Bricht das Glas dann doch mal an, kann man nicht mehr viel machen. Der Weg zur Altglastonne ist dann wieder einmal sehr schmerzhaft.
Was man allerdings machen kann, wenn einzelne Teile defekt sind, möchte ich hier einmal kurz zusammenfassen.

Fangen wir mit dem Patronenschlitten an. Plastik? Gebrochen? Kein Problem. Auf fast jedem Flohmarkt findet man 10-15 Sahnesiphons für 1-2 Euro, von denen man den Schlitten nutzen kann, auch wenn die Gewinde teilweise nicht genormt sind, findet man doch häufig das passende Teil.

Ist allerdings der Anstichdorn defekt wird es schon schwieriger. Auch hier kann man häufig einen alten Sahnesiphon ausschlachten, auch wenn es sehr viel Arbeit macht die Stücke auszubauen (bei mir hat sich Uhrmacherwerkzeug bezahlt gemacht) und wieder einzubauen.
Achtet auf jeden Fall auf einen guten Sitz und die Dichtungen und Dichtungsringe. Wenn da was nicht richtig passt, habt ihr mit Glück ungesprudeltes Wasser, mit Pech ein gefährliches Geschoss!!!
Klemmt der Hebel, reicht manchmal etwas Öl.

Den Schlauch in der Mitte kann man im Zweifelsfall erstmal mit einem Strohhalm ersetzen, sollte sich dann aber im Baumarkt mit einem Plexiglasröhrchen eindecken.

Dichtungen empfehle ich mit Talkum (gibts in der Apotheke) zu pflegen. Es entfernt Feuchtigkeit und sorgt Brüchen vor.

Das Metallgitter kann sich im Fall von Stürzen lösen. Mit einer gleichfarbigen Büroklammer lässt sich sowas flicken.

Der dekorative Rand am Fuß des Shakers löst sich bei einigen Stücken ab. Die Spirale ist häufig nur angeklebt und löst sich nach intensivem Gebrauch. Sie kann mit einem Draht, der durch den "Kanal" geschoben wird, zusammengehalten werden, wenn man die Drahtenden miteinander verdreht wird sie auch gut an den Körper gedrückt.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ich bin gespannt...

Auf YouTube bin ich auf dieses Video gestoßen, in dem eine Cocktailmaschine in Eigenregie gebaut wird. Das erste, und zur Zeit einzige, Video stammt vom 28.12.09. und ich hoffe da kommen noch ein paar mehr, immerhin soll es ein Projekt für "Jugend forscht" werden.
Ich werde das sehr interessiert weiter verfolgen und euch auf dem Laufenden halten.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Verschiedene Shaker

Colleen Graham hat auf Ihrem Blog www.cocktails.about.com eine sehr schöne Übersicht über verschiedene Shaker zusammengestellt.
Schaut auf jeden Fall mal vorbei: http://cocktails.about.com/od/stockyourbar/tp/bst_shkrs.htm

Dienstag, 5. Januar 2010

Goblet Shaker

"For shaking drinks with the shaker, use only a mixing tumbler; by using goblets you will soil your clothes, and the goblet might break" "The flowing bowl, What and When to Drink" by William Schmidt, 1892.
Mit diesem Satz wurde damals vor dem "Goblet Shaker" gewarnt, der in den 1930er Jahren mit dem "Savoy Cocktail Book" von Harry Craddock erneut ins Leben gerufen wurde.

Die Qualität des Glases wird sich in den 30 Jahren zwischen den beiden Büchern verbessert haben. Eine bessere Bruchfestigkeit des Glases und eine Veränderung der "Goblets" in der Form sind mögliche Faktoren, weshalb der Shaker wieder ins Leben gerufen wurde.

Wie siehts bei euch aus? Schon mal mit nem Goblet gearbeitet?

Montag, 4. Januar 2010

LED-Shaker

Ein LED-beleuchteter 3-Teiler von der Firma Glowsource.

Samstag, 2. Januar 2010

Frohes neues Jahr

Zwar einen Tag zu spät, aber ich möchte trotzdem allen Lesern noch ein frohes neues Jahr wünschen. Sammelt schön weiter und schreibt mir gerne weiterhin, wenn ihr eine Frage zu Shakern habt. Ich freu mich drauf.